Vorsorge #2.8

Seit heute ist nun offiziell Mutterschutz. Praktisch heißt das, es ändert sich nix. Schon gar nicht wenn der Mann tödlichen Männerschnupfen hat. Ein Kombination aus dem Schnupfen, meiner Blase und dem schlecht schlafenden Hühnchen hatten mir die Nacht gründlich versaut. Gefühlt habe ich vielleicht eine Stunde geschlafen.

Dementsprechend war meine Ärztin heute Morgen beim Vorsorgetermin auch nicht wirklich begeistert von meinem Allgemeinzustand. Das CTG zeigte dann auch schön eine Wehe, Bißchen früh für Ihren Geschmack. Ich wurde ermahnt es jetzt mal ruhiger angehen zu lassen und notfalls gibt es ne Haushaltshilfe (Haha, im Haushalt läuft hier eh immer Sparprogramm, ich bräuchte jemanden der dem Kind gewachsen ist).

Alles andere voll in Ordnung und auch die Kaiserschnittnarbe ist nicht mehr dünner als der Rest.

Beta-Streptokokken-Test wurde dann auch gleich mit gemacht. Leider habe ich vergessen zu fragen, wann Ergebnisse da sind, wäre ja ganz praktisch die nächste Woche zur Geburtsanmeldung mitzunehmen. Ich frage einfach Dienstag mal nach.

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Vorsorge #2.7

Gestern war wieder Zeit für den nächsten Vorsorgetermin, dieses Mal bei meiner Hebamme. Das Hühnchen schlief währenddessen wie geplant zum Mittag. Die Spielgruppe hatte morgens ganze Arbeit geleistet.

Der junge Mann liegt in Schädellage und auch ansonsten ist alles total normal. Wir unterhielten uns noch über meine Pläne zur Geburt, meine Symphyse, das Steißbein und die Sitzbeinhöcker die sich gerade öfters melden, die Hebammen in der Nähe die aus unterschiedlichsten Gründen gerade nicht mehr als solche arbeiten und das Kinderbetreuungschaos hier und im Nachbarort.

Ich fragte auch nochmal extra nach einer Position die ich beim Hühnchen im Kreißsaal eingenommen hatte und die mir die Hebamme dort damals verboten hat. Meine Hebamme konnte nicht verstehen warum, denn aus ihrer Sicht wäre die gut und wenn ich mich damit wohlgefühlt hätte sogar noch besser.

Am Ende machten wir den nächsten Termin aus, dann geht’s auch schon wieder los mit geburtsvorbereitendes Akupunktur. Noch 52 Tage bis zum ET, so langsam sollte ich dann wohl mal anfangen sowas wie Kliniktasche und Klamotten für den Bauchzwerg vorzubereiten.

Vorsorge #2.5 (und ein wenig Jetzt #5.5)

Am Mittwoch war wieder Vorsorge beim Arzt, dieses Mal mit Zuckertest.

Weil die Krankenkasse jetzt den Zuckertest komplett bezahlt, musste ich nicht mehr den Test-Saft vorher kaufen, sondern es gab angerührten Traubenzucker. Bäh! Hätte ich das gewusst, hätte ich mir auf eigene Kosten den Saft besorgt. So saß ich dann eine Stunde aufstoßend von dem Zeug im Wartezimmer. Ürgs.

Dann wurde es ein bißchen chaotisch, denn eine frisch Schwangere im Labor führte dazu, dass mich die Ärztin genau dann ins Sprechzimmer rief, als es Zeit für die Blutentnahme war. Also nochmal raus, ins Labor, wieder ins Wartezimmer, dann wieder zur Ärztin.

Gewicht gut, Urin gut, keine außergewöhnlichen Beschwerden. Die Ärztin wollte dann gerne nen pH-Test und den Gebärmutterhals per Ultraschall kontrollieren. Also auf den Stuhl und dann kam etwas, dass ich nicht hören wollte. Die innere Kaiserschnittnarbe sieht auffällig dünn aus. Zwar könne man das noch nicht so genau beurteilen, weil der Hals noch mehr als 5 cm lang ist (normal wären so 3, keine Ahnung was mein Körper da vor hat), und die Narbe in dem Bereich liegt, aber die Kerbe war auch für mich sehr gut zu erkennen. Mist. Das wird jetzt genauer beobachtet, letztendlich wird wohl das Krankenhaus auch nochmal bei der Geburtsanmeldung draufgucken.

Im Anschluss sprachen wir noch darüber welche Geburt ich denn anstrebe, wobei sie mir klar zu verstehen gab, so sehr sie für natürliche Geburten ist, bliebe die Situation so, auch wenn es keine Statistik zu Wandstärken gibt, wäre ein geplanter Kaiserschnitt auch ihre Empfehlung. Na super.

Über das Thema hatte sie ganz vergessen wie das Kind lag, konnte dann aber schwer tasten (jede Wette, da war der Kopf gerade unten) und musste nochmal kurz über den Bauch schallen. Da lag der junge Herr dann in Querlage.

In 3 Wochen gibt es dann den 3. großen Ultraschall, ich bin gespannt wie groß der Kerl geschätzt wird. Zuckertest scheint auch unauffällig gewesen zu sein, wenn sich bis Montag Mittag keiner aus der Praxis meldet, kann ich sicher davon ausgehen.

Vorsorge #2.4

Heute dann die erste Vorsorge bei meiner Hebamme, endlich. Es ist einfach viel entspannter, wenn man nicht pünktlich weg muss und niemanden für’s Hühnchen organisieren muss.

Wir quatschten, erledigten das Pflichtprogramm und sprachen auch über meine Gedanken ob ich eine natürliche Geburt nochmal probieren will oder nicht. Es sei sehr früh darüber nachzudenken und auch in letzter Minute ließe sich die Entscheidung immer noch ändern. Wir sprachen darüber wie es in der Klinik gehandhabt wird wo sie arbeitet, aber es wunderte sie so gar nicht, dass mich diese Gedanken umtreiben.

Das Kind ist auch keine Entscheidungshilfe so weit, liegt, wie die große Schwester zu diesem Zeitpunkt, mit dem Kopf nach unten.

Samstag sehe ich meine Hebamme dann schon wieder, auf dem Weihnachtsmarkt im Nachbarort, wo sie allerlei gestricktes verkauft. Letztes Jahr haben wir dort eine Schnecke erstanden, die ist allerdings inzwischen etwas abgeliebt, aber eine zweite für 2.0 ist bereits bei ihr geordert.

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