Vorsorge #2.8

Seit heute ist nun offiziell Mutterschutz. Praktisch heißt das, es ändert sich nix. Schon gar nicht wenn der Mann tödlichen Männerschnupfen hat. Ein Kombination aus dem Schnupfen, meiner Blase und dem schlecht schlafenden Hühnchen hatten mir die Nacht gründlich versaut. Gefühlt habe ich vielleicht eine Stunde geschlafen.

Dementsprechend war meine Ärztin heute Morgen beim Vorsorgetermin auch nicht wirklich begeistert von meinem Allgemeinzustand. Das CTG zeigte dann auch schön eine Wehe, Bißchen früh für Ihren Geschmack. Ich wurde ermahnt es jetzt mal ruhiger angehen zu lassen und notfalls gibt es ne Haushaltshilfe (Haha, im Haushalt läuft hier eh immer Sparprogramm, ich bräuchte jemanden der dem Kind gewachsen ist).

Alles andere voll in Ordnung und auch die Kaiserschnittnarbe ist nicht mehr dünner als der Rest.

Beta-Streptokokken-Test wurde dann auch gleich mit gemacht. Leider habe ich vergessen zu fragen, wann Ergebnisse da sind, wäre ja ganz praktisch die nächste Woche zur Geburtsanmeldung mitzunehmen. Ich frage einfach Dienstag mal nach.

Advertisements

Vorsorge #2.6

Laut Termin im Mutterpass ist heute schon 30+0 (ich rechne einen Tag später) und ich hatte Termin für den 3. großen Ultraschall und Rhesusprophylaxe.

Nach der Laborrunde ging es für mich überraschend zum CTG, mehr als Zeitvertreib schien mir. Wehen gab es keine zu sehen und der Kerl spaddelte bei gemütlich 125-140 Schlägen pro Minute herum. Nach 10 Minuten fing er an den einen Sensor zu vermöbeln. Erst langsam, dann immer energischer.

Dann rein ins Sprechzimmer, Blutdruck gut, Urin unauffällig, Gewichtszunahme normal. Und schon ging es ab zum schallen. 2. Schädellage, gefüllter Magen, gefüllte Blase, zeitgerecht entwickelt. Eher kurze Beine (die Schwester hatte eher lange) und ein Leichtgewicht, geschätzte 1500g. Und immer noch kein Photomodell, kein Profilbild zu bekommen, nur frontal. Und nach ganz viel Probieren gab es noch einen Fuß.

Nach dem Ultraschall wurde es dann etwas chaotisch, ich ging runter zur Apotheke die Rhesusprophylaxe besorgen. Aber die war nicht wie sonst vorrätig, neue Lieferung erst um 14:30 und die Praxis hatte auch keine mehr in Reserve. Also wieder hoch in die Praxis Plan B, C und D schmieden. Entweder B) eine Apotheke finden die das Zeug da hat oder bis 12 besorgen kann oder C) klären ob meine Hebamme das heute Nachmittag spritzen kann oder D) bei der Kreisssaalambulanz auflaufen.

Zu Hause konnte ich dann mit dem Telefon Plan B organisieren, also um 11 anfangen das Kind einzupacken, raus in den Sturm zur Apotheke und nochmal zum Arzt. Als das erledigt war, war es Zeit zum Mittagessen und ich entschied, dass heute einer dieser wenigen Tage ist, wo Pommes vom goldenen M ein gutes Mittag sind. Und für mich gab es noch einen Frappé dazu. Uff. Pflichtprogramm erledigt. Jetzt hätte ich gerne ein wenig Nähmotivation.

Vorsorge #2.5 (und ein wenig Jetzt #5.5)

Am Mittwoch war wieder Vorsorge beim Arzt, dieses Mal mit Zuckertest.

Weil die Krankenkasse jetzt den Zuckertest komplett bezahlt, musste ich nicht mehr den Test-Saft vorher kaufen, sondern es gab angerührten Traubenzucker. Bäh! Hätte ich das gewusst, hätte ich mir auf eigene Kosten den Saft besorgt. So saß ich dann eine Stunde aufstoßend von dem Zeug im Wartezimmer. Ürgs.

Dann wurde es ein bißchen chaotisch, denn eine frisch Schwangere im Labor führte dazu, dass mich die Ärztin genau dann ins Sprechzimmer rief, als es Zeit für die Blutentnahme war. Also nochmal raus, ins Labor, wieder ins Wartezimmer, dann wieder zur Ärztin.

Gewicht gut, Urin gut, keine außergewöhnlichen Beschwerden. Die Ärztin wollte dann gerne nen pH-Test und den Gebärmutterhals per Ultraschall kontrollieren. Also auf den Stuhl und dann kam etwas, dass ich nicht hören wollte. Die innere Kaiserschnittnarbe sieht auffällig dünn aus. Zwar könne man das noch nicht so genau beurteilen, weil der Hals noch mehr als 5 cm lang ist (normal wären so 3, keine Ahnung was mein Körper da vor hat), und die Narbe in dem Bereich liegt, aber die Kerbe war auch für mich sehr gut zu erkennen. Mist. Das wird jetzt genauer beobachtet, letztendlich wird wohl das Krankenhaus auch nochmal bei der Geburtsanmeldung draufgucken.

Im Anschluss sprachen wir noch darüber welche Geburt ich denn anstrebe, wobei sie mir klar zu verstehen gab, so sehr sie für natürliche Geburten ist, bliebe die Situation so, auch wenn es keine Statistik zu Wandstärken gibt, wäre ein geplanter Kaiserschnitt auch ihre Empfehlung. Na super.

Über das Thema hatte sie ganz vergessen wie das Kind lag, konnte dann aber schwer tasten (jede Wette, da war der Kopf gerade unten) und musste nochmal kurz über den Bauch schallen. Da lag der junge Herr dann in Querlage.

In 3 Wochen gibt es dann den 3. großen Ultraschall, ich bin gespannt wie groß der Kerl geschätzt wird. Zuckertest scheint auch unauffällig gewesen zu sein, wenn sich bis Montag Mittag keiner aus der Praxis meldet, kann ich sicher davon ausgehen.

Vorsorge #2.3

20. Woche, Zeit für den 2. großen Ultraschall. Der Termin begann mit etwas Verwirrung, denn ich wollte am nächsten Termin noch keinen Zuckertest machen, weil bei der Terminvergabe mit falschem ET gerechnet wurde.

Als der Zuckertest verschoben war, konnte ich den Vorsorge-Termin dann ganz absagen und werde ihn bei der Hebamme machen. Von sich aus plant die Praxis nur 2 Hebammen-Termine ab der 32. Woche, aber es gibt kein Theater wenn man vorher schon Termine zur Hebamme organisiert.

Weiter ging’s mit der üblichen Pipi-Blutdruck-Wiegen-Runde. Alles gut, kurz ins Wartezimmer den neuesten Klatsch lesen und dann wurde ich auch schon aufgerufen.

Nein, keine Beschwerden, alles voll langweilig, ab zum Ultraschall. Gleich vorweg wurde uns die Männlichkeit zweifelsfrei präsentiert. Weiter ging es mit ein bißchen messen (330g) und durchchecken, Ventrikel ok, Nasenbein da, Kiefer geschlossen, Zunge rausstrecken, Magen zu sehen, Nieren auch, Herz pumpt fleißig, kein Whitespot diesmal, Harnblase gefüllt, 10 Finger und 10 Zehen dran. Und eine Vorderwandplazenta, huch? Dann ist es ja fast verwunderlich, dass ich den kleinen Kerl schon vor 4 Wochen bemerkt habe.

Also alles bestens und langweilig. Kann so bleiben finde ich.

Vorsorge #2.2

Nur kurz, weil viel spannendes gibt es nicht zu erzählen. Heute stand Vorsorge beim Frauenarzt auf dem Programm und weil ich neugierig war, habe ich um einen Ultraschall gebeten.

So ganz offiziell wollte sie sich nicht festlegen, denn in 12 Jahren musste sie nur 2 mal ihre erste Meinung korrigieren, da will man sich ja nicht die Statistik versauen.

Wie auch immer, gesehen haben wir keine 2 Striche wie bei 1.0 sondern etwas verdächtig hochstehendes. Wenn das in 5 Wochen immer noch da ist, dürfen wir uns über männlichen Nachwuchs freuen.

Ultraschallala

31. Schwangerschaftswoche, Zeit für den letzten großen Ultraschall.

Frollein im Bauch hat ja ihren eigenen Kopf und drehte sich gestern pünktlich vor dem Termin in Beckenendlage. Die Murmel schön rechts gegen die Rippen gedrückt, eher unbequem für mich. Kurz vor knapp gab sie dann heute morgen aber das brave Kind und dreht sich 5 Minuten vorm dem Ultraschall in Schädellage.

Ansonsten alles in Ordnung, Kopf ist größentechnisch einen Hauch voraus, Rest voll und ganz durchschnittlich, kleiner Quadratschädel. Platz ist ausreichend, Fruchtwasser auch, Versorgung gut, nix zu meckern. CTG gab’s übrigens nicht. Bin ich jetzt auch nicht so sonderlich scharf drauf, habe ja auch nichts, was sich auch nur in Richtung Wehen anfühlt. Wenn der Bauch mal hart wird ist das schon sehr selten.

Der Termin in 2 Wochen sollte dann auf den Nachmittag verlegt werden, aber da ich den eh bei der Hebamme machen wollte, habe ich dankend abgelehnt. Nachmittags muss man in der Praxis immer so ewig warten. Auch der Termin Anfang Mai sollte verlegt werden, den habe ich dann auch gleich abgesagt, ab jetzt also immer schön im Wechsel FA und Hebamme.

Und so langsam muss ich dann wohl mal nen Termin zur Anmeldung im Krankenhaus machen, ist ja auch in 3-5 Wochen fällig.