Getestet und für sehr gut gefunden

Vor ca. 2 Wochen bekam ich das Angebot eine Milchpumpe von Medela zu testen. Da ich eh schon lange mit einer elektrischen Milchpumpe geliebäugelt habe, sagte ich schnell zu. Meine Wahl fiel auf die Medela Swing, da ich im Normalfall nur einmal an 3-4 Tagen in der Woche abpumpen will.

Wenige Tage später kam auch schon das Paket an. Schnell alles abgewaschen und in den Dampfsterilisator gesteckt, so dass ich schon Nachmittags das erste Mal testen konnte.

Was für ein Unterschied zur Handpumpe, kein quietschender Handgriff, keine lahmen Finger. Auch die Lautstärke überrascht mich sehr, angenehm leise und trotzdem ordentlich Pumpkraft (mehr als meine Handpumpe).

Das Ergebnis beim ersten Test lässt sich auch sehen. In 10 Minuten kamen 90 ml zusammen. Die Pumpstärke lässt sich sehr gut anpassen, auch die 1. Phase zum Anregen des Milchflussen ist sehr nützlich, das habe ich mit der Handpumpe nie so gut und schnell hinbekommen. Ich konnte bereits nach 30 Sekunden auf Pumpen umschalten.

Das zweite Abpumpen lief fast noch besser, bereits nach 2-3 Minuten waren mehr als 50 ml in der Flasche. Hier hat mein starker Milchspendereflex dann auch mal Vorteile. Diese Milch habe ich dann auch gleich mal zum Test von 2.0 trinken lassen, denn der starke Milchspendereflex der einen Seite (Modell Milchdusche) macht und im Moment ziemlich zu schaffen.

Gestern habe ich dann mal sehr spontan abgepumpt, ich wollte schnell duschen gehen und 2.0 ningelte bei meiner Mutter. Nach 5 Minuten konnte ich ihr eine Flasche mit Milch in die Hand drücken, super. Und 2.0 trank auch bei Oma begeistert, so steht der ein oder anderen Kinderfreien Stunde nichts mehr im Weg.

Ich werde jetzt anfangen einen kleinen Milchvorrat einzufrieren, und freue mich sehr über die Medela Swing, selbst wenn man sie kauft ist das gut investiertes Geld. Hätte ich das schon vor 2 Jahren gewusst, wäre viel früher eine elektrische Pumpe eingezogen und ich hätte mir das Geld für die Handpumpe gespart.

Praktisch finde ich, dass man für wenig Geld Ersatzteile in jeder Apotheke bekommt. Ich habe mir jetzt alles was sterilisiert werden soll nocheinmal bestellt. So muss ich nicht immer hektisch alles sofort abwaschen. Denn 2 Hände hat man mit 2 Kindern ja nur selten frei. Übrigens kann die Pumpe auch mit Batterien betrieben werden, also auch für unterwegs geeignet.

Mit im Paket war auch noch ein Paket Einweg-Stilleinlagen, die gab es während meiner letzten Stillzeit noch nicht, oder ich habe sie nicht wahrgenommen. Auf jeden Fall sind sie sowas wie ein Geheimtipp, denn von der Saugleistung sind sie echt gut und bleiben auch gut in Form, wenn sie vollgesogen sind. Das schafft das lila Konkurrenzprodukt leider nicht.

Den Medela Calma-Sauger, der bei der Pumpe dabei ist, haben wir noch nicht getestet, das werden wir aber noch nachholen. Ich bin sehr gespannt!

Vielen Dank an dieser Stelle an Medela, dass ich testen durfte!

Tagebuch-5-Bloggerei

Oder auch WMDEDGT?

Gegen 1,3 und kurz vor 6 wird gestillt, um 3 auch nochmal die Windel gewechselt. 2.0 schlief bis 1 im Beistellbett, danach musste es wieder die Mama-Matratze sein.

Um 6 schaffe ich es wieder, dass 2.0 im Beistellbett schläft. Um 7:40 ist die Nacht dann aber zu Ende, ich bin wach, 2.0 so halb was ich gleich mal zum Anziehen nutze. Ich bin etwas irritiert, weil die Waage, trotz der Unmengen die ich esse, schon wieder weniger anzeigt.

So ohne Milchquelle neben sich schläft 2.0 dann überraschend noch bis nach 9. Wir haben inzwischen gefrühstückt und so langsam würde ich es auch begrüßen, dass 2.0 aufwacht und nachtankt.

9:10 Erlösung, 2.0 frühstückt und es rappelt in der Windel. Wir gehen ins Bad und es geht fröhlich weiter. Wickelunterlage und mein Shirt reif für die Waschmachine.  Frisch angezogen setzt 2.0 das Frühstück fort.

9:45 Kind satt, ich gehe duschen während 2.0 dem Wasserrauschen lauscht. Vorher stelle ich dem Mann noch die Buntwäsche und den Müll vor die Tür. Das Hühnchen geht mit Oma Enten füttern.

10:15 ich verlasse angezogen und gekämmt das Bad, setze mich aufs Sofa und verfluche dabei die Fäden an der Dammnaht. Der Mann bringt mir die trockenen Stoffwindeln von der Leine und ich packe sie schnell fertig.

Kurz vor 11 nutzen wir die kinderarme Zeit und werfen 2.0 auf die Babywaage, 3.860g bringt er schon auf die Waage, ganz ungewohnt für uns, wo das Hühnchen doch so schlecht zunahm.

Gegen 11 kommt das Hühnchen wieder rein und kann gleich mit dem Papa die Fläschchen abwaschen, 2.0 pennt derweil ein wenig auf meinem Arm. Um 11:30 steht meine Trauzeugin vor der Tür. Wir setzen uns aufs Sofa, ich stille 2.0 und wir quatschen so lang es das Hühnchen zulässt. Dann muss meine Trauzeugin mit ins Kinderzimmer zum Spielen. 2.0 tankt nach.

Kurz nach 12 gibt es einen Rest Nudelsalat für’s Hühnchen, 2.0 tankt nochmal nach und fällt in tiefen Schlaf. Kurz danach fährt unser Besuch weiter Richtung Nordsee. Der Papa legt das Hühnchen zum Mittagsschlaf hin, was heute mal sehr schnell geht.

Ich sammle kurz die Füllung für eine 4. Waschmaschinenladung ein und bringe sie in den Keller, auf dem Rückweg nehme ich Milch für Kaffee mit nach oben. Wir essen noch etwas von unserem Osterzopf (dazu an anderer Stelle noch mehr) zum Mittag und ich bestelle Winterhandschuhe für das Hühnchen bei Globetrotter. Inzwischen ist es halb 3 geworden.

Kurz vor 3 ist das Hühnchen wieder wach und wir entscheiden zum Spielplatz zu spazieren. 2.0 bekommt noch eine neue Windel und dann geht’s los, das Hühnchen auf dem Buggyboard, 2.0 warm eingepackt im Kinderwagen.

Auf dem Spielplatz bekommt 2.0 Hunger und die Eltern von Justin und Jeremy auf der Bank gegenüber ein Gesprächsthema. Das Hühnchen will nach einer halben Stunde wieder nach Hause. Eigentlich wollen wir dort Käsekuchen essen, aber die Sandkiste auf der Terrasse ist zu verlockend und so verbringen wir noch eine halbe Stunde dort.

Kurz vor 6 hat meine Mutter das Essen fertig. Auf meinen Wunsch hin gibt es Roastbeef, mit Bratkartoffeln und Remoulade. 2.0 schläft immer noch im Kinderwagen.

18:30 2.0 möchte nachgefüllt werden und füllt seine Windel. Er trägt heute auch das erste Mal Stoffwindeln, wir müssen uns allerdings beeilen, sonst ist er aus den Neugeborenen-Windeln rausgewachsen bevor wir alle einmal angezogen haben.

Der Mann guckt mit dem Hühnchen Sandmann und geht dann mit ihr Zähneputzen. Ich beruhige derweil 2.0 in seiner abendlichen Bauchweh- Unruhe bevor er nochmal nachtankt. Ich kann 2.0 im Stubenbett zum Schlafen legen und gehe zum Hühnchen um noch eine Geschichte gemeinsam zu hören, bevor ich ihr gute Nacht sage.

Ich gehe schnell runter um mir ein Eis und ein alkoholfreies Bier zu holen, lege ich mich aufs Sofa und hoffe für den Mann, dass das Hühnchen schnell schläft. So ohne Mann gucke ich ein wenig Trash-TV, Promi-Shopping-Queen.

20:55 ich drücke hier gleich auf’s Knöpfchen. Der Mann ist gerade aus dem Kinderzimmer gekommen. Ich werde sicher noch einmal stillen und Windeln wechseln, dann geht es ins Bett.

Wenn weniger mehr ist

Nachdem ich es beidseitig hinbekommen habe in Footballhaltung zu stillen, trank die kleine zwar besser, aber gut war immer noch anders. Immer noch kam die Milch zu schnell und war sehr wässrig.

In Rücksprache mit der Hebamme habe ich dann zu härteren Mitteln gegriffen. Mit Pfefferminztee habe ich die Milchmenge reduziert, erst vorsichtig mit einer Tasse am Tag, gestern dann mit einer Tasse morgens und einer abends.

Das Ergebnis ist verblüffend, die kleine trinkt länger und ruhiger, und hat nach einer Woche Stillstand wieder an Gewicht zugelegt. Sie trinkt wieder häufiger und ist dabei viel zufriedener.

Ich hoffe für unterwegs jetzt wieder auf die Wiegehaltung zurückgreifen zu können und bin gespannt, ob ich bald wieder zu Pfefferminztee greifen muss, um meine beiden Overperformer im Zaun zu halten.

Tagebuch-5-Bloggerei

Unser Tag beginnt um kurz nach 2, ich bin wach geworden und da es sich auch im Beistellbett leicht regt, schnappe ich mir die kleine und wir stillen im Kinderzimmer eine gute Runde. Ich will eigentlich noch eine frische Windel spendieren, aber die ist nun schon seit 6 Stunden trocken. Dann schlafen wir weiter.

Kurz vor 5 bin ich wieder wach und auch neben mir ist es nur eine Frage von Minuten bis der Hunger den Schlaf überstimmt. Also wieder ab auf den Stillsessel. Diesmal ist die Windel dann auch nass.

Um und bei 6 gnöttert es im Beistellbett, eine nasse Windel ist der Grund. Ich schaffe es die Nudel nochmal zum Schlafen zu bewegen und gehe selber aufs Klo und ziehe mich an.

Viertel vor 7 erwacht der kleine Hunger beim Kind und wird gestillt. Der Mann übernimmt das Anziehen bevor er zur Arbeit fährt.

Ich will das Kind in den Autositz verfrachten, da erscheint mir die Windel voll. Ich lege das Kind auf den Wickeltisch und schaue mir das Werk an. Nach fast 48 Stunden wieder Stuhlgang. Ich hatte mich so schön an die nur Pipi-Windeln gewöhnt. Dann aber schnell los, denn wir haben einen Termin beim Orthopäden, um den Sitz der Orthese kontrollieren zu lassen. Auf dem Weg nehme ich noch ein Kind und das Gepäck meiner Schwester und ihrer Blagen mit zur Bushaltestelle. Die waren seit Mittwoch zu Besuch und haben hier für Chaos gesorgt.

Punkt 8 bekomme ich einen Parkplatz direkt vor der Tür des Orthopäden, fast wie ein 6er im Lotto. Da ich noch 20 Minuten zu früh bin, flaniere ich noch die Einkaufsstraße im feinen Othmarschen auf und ab.

Aufgerufen werden wir pünktlich, aber bis der Orthopäde ins Zimmer kommt Vergehen fast 15 Minuten. Ganz schön doof, wenn das Kind Hunger bekommt. Ganze 3 Minuten ist der Arzt drin, dann machen wir nen schnellen Abflug und die Rückbank dient als Stillsessel.

Was mir heute sauer aufstößt, er fragt nach dem Alter der kleinen. Das wäre aber beim letzte Termin viel interessanter gewesen, dann hätte ihm auffallen können, dass wir nur ein popeliges Grad vom altersgerechten Wert entfernt waren und ein frühere Kontrolle doch Sinn gemacht hätte. Vollpfosten. Echt mal.

Das Stillen ist etwas holperig, klar ist ja auch nicht zu Hause. Da wir rechts und links recht zugeparkt sind, scheidet wickeln auf dem Rücksitz aus. Im Kofferraum ist der Buggy. Da fällt mir ein, dass sich mein Beifahrersitz umklappen lässt, Viola eine 1a Wickelfläche.

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Als nächstes steht auf unserem Plan die Anmeldung im Kindergarten. Auf dem Weg dahin mutiere ich mal eben zur Macchiato-Mutti und jage mir einen Caramel-Macchiato beim McCafé.

Der Kindergarten, der unsere 1. Wahl ist, war schon mein Kindergarten. Er gehört zu einer der beiden evangelischen Kirchen der Stadt. Ich fülle gleich vor Ort die Voranmeldung aus und gebe sie ab. Anfang 2015 werden die Plätze verteilt. Bis Ende 2014 muss ich dann noch einen Berechtigungsschein der Stadt besorgen. Es fühlt sich total albern an, sich bereits jetzt um so etwas zu kümmern.

Wieder zu Hause hat das Frollein Hunger. Und ich vergesse die Haustür zu schließen, zum Glück kommt 5 Minuten später meine Mutter mit Grace vorbei, das ist eins von 3 Kindern der Familie bei der sie als Kinderfrau arbeitet. Grace wollte unbedingt das Baby sehen, außerdem hat uns die Familie aus Amerika ein Geschenk mitgebracht. Ein Sweatshirt-Kleid, Größenangabe 3-6 Monate/8 Kilo, bei uns dann wohl eher 6-9 Monate.

Als die beiden wieder weg sind telefoniere ich mit der Flussschifferkirche um zu klären welche Termine für eine Taufe in Frage kommen. Die Dame im Kirchenbüro hört nur meinen Namen und fragt gleih, ob wir Nachwuchs bekommen haben. Danach kontaktiere ich die Frau vom geplanten Taufpaten (er weiß noch nichts von seinem Glück) um zu klären, wann ihr Mann nicht auf See und in Hamburg ist.

Ich favorisiere einen Termin Mitte Oktober, da hätten die Kinder meiner Schwester Schulferien, mal sehen ob sich das alles unter einen Hut bringen lässt.

Wir stillen eine Runde und es gibt eine neue Windel. Ich setze mich ins Wohnzimmer, das Frollein schläft auf mir ein und ich habe keine Lust sie umzubetten, iPad und iPhone liegen in Reichweite.

Über eine Stunde sitzen wir so da und langsam verliere ich das Gefühl in meinen Pobacken. Ich überfliege Lieferdienste und Mittagstisch-Karten und frage den Mann per ICQ ob sie heute beim Steakhouse Mittagstisch holen. Da er noch etwas in der Apotheke bei seiner Firma bestellt hat, könnten wir uns dort treffen, dann kann ich auch gleich Mittag abgreifen. Antwort lässt aber etwas auf sich warten.

Da ich auf Klo muss, starte ich deinen Ablegeversuch. Klappt problemlos. Ich nutze die Gelegenheit und schnappe mir Gymnastikmatte und den Redondo-Ball, ich kleiner Rückbildungsstreber. Noch keine Antwort vom Mann.

Halb 2, das Kind wird langsam wach, gleich ran an die Brust. Nach einer neuen Windel schläft die kleine kurz in meinem Arm weiter. Um 2 nimmt sie sich noch ein wenig Nachschlag.

Da der Mann immer noch nicht geantwortet hat lege ich die Kleine ins Kinderzimmer ins Bett (mit viel Spielzeug) und schmiere mir ein Toast. Dann warten wir auf die Hebamme, stillen vorher aber noch mal.

Die Hebamme kommt pünktlich und ich berichte was wir hier so die letzten Tage für Sorgen hatten. Per SMS hatte ich ihr nur das Gewicht mitgeteilt und dass ich eine Verlängerung vom Kinderarzt in Arbeit habe. Sie bestätigt meine Gedankengänge und Maßnahmen. Sie hätte jetzt vorgeschlagen eine Mahlzeit abgepumpte Milch komplett aus der Flasche zu geben um die Zunahme zu unterstützen. Als wir zum Wiegen kommen, habe ich die Bestätigung in Zahlen, 220 g mehr in 13 Tagen, auf meiner Waage 170g in 5 Tagen. Also keine Flasche. Chacka!

Als die Hebamme weg ist nehme ich das Frollein in die MySol und räume den Geschirrspüler aus.

Gegen halb 6 stillen wir nochmal, wickeln und warten dann auf den Papa. Als der kommt, darf er noch kurz auf Klo und dann übernehmen. So kann ich hier dann die letzen 5 Stunden aufschreiben.

Gegen halb 7 gehe ich runter und lasse Laugenstangen aus dem Tiefkühler antauen.

20 vor 7 beginnt Madame mit dem allabendlichen untröstlichen Schreikonzert wegen, wie wir es nennen, Weltschmerz. Ich schuckle die ersten 20 Minuten, dann übernimmt der Mann und ich stelle den Ofen mit den Laugenstangen aus. 2 nasse Windeln wechseln wir, die hasst das Kind wie die Pest. Soll sie mal schön beibehalten, beste Voraussetzungen zum trocken werden.

Inzwischen ist es halb 8, bis wir essen können, wird es wohl noch dauern.

Viertel vor 8 und flupps schläft das Kind. Leider nur 5 Minuten, ich fange dann schonmal an zu essen. Aber der Mann kommt doch gleich wieder runter.

Wir essen in Ruhe und als wir fertig sind schwanke ich zwischen Kind zum Stillen wecken oder warten. Und schon möppert es im Babyphone. Bevor sie richtig wach wird pflücke ich das Frollein aus dem Bett und lasse sie andocken. Tankstopp Nummer 10 für heute.

Auf dem Weg nach oben habe ich noch ein Malzbier aus dem Kellerkühlschrank beim Mann geordert. Das werde ich gleich trinken.

Damit Ende ich mal für heute, es folgt noch Tankstopp 11 und das ins Bett gehen.

Kurve, Knoten und so

Ganz, ganz vorsichtig kann ich wohl annehmen, dass wir die Kurve kratzen. Wenn ich mich jetzt nicht verwogen oder verrechnet habe, ist der Knoten geplatzt und das Frollein hat von gestern auf heute so richtig zugelegt.

Warum ich gestern und heute gewogen habe? Weil das Kind vorhin 4 Stunden lang eine trockene Windel hatte und ich daraufhin Panik bekam.

Dabei kam dann ein Plus von 140g raus. 40g können wir gleich wieder abziehen, denn keine 15 Minuten später war die Windel sehr feucht. Selbst wenn gleich noch Stuhlgang dazu kommt, immer noch Super.

Wie wir das hinbekommen haben? Nicht mit Hilfe der Stillberatung im Krankenhaus und auch die La Leche Liga mit ihrer E-Mail-Beratung war keine wirkliche Hilfe.

Nachdem es gestern Nachmittag wieder extrem schlecht wurde, habe ich lange überlegt was wir ändern können. Und kam dann drauf, statt immer nach Gründen für schlechtes Trinken zu suchen, mal zu gucken wann sie denn gut trinkt.

Nach dem Aufwachen und im Halbschlaf klappt es am Besten. Also weckte ich Sie gestern Abend das erste mal zum Stillen. Als das gut klappte, 2 Stunden später nochmal.

In der Nacht habe ich mich dann von meinem FitBit Flex (das ist ein Schrittzähler als Armband, dass auch Schlaf aufzeichnen kann. Und ganz neu kann es auch einen stummen Alarm, das heißt es vibriert in der Nacht zur gewünschten Zeit) alle 3 Stunden wecken lassen, auch das klappte wie blöd. Das sind dann etwas kürzere Abstände, als wenn ich warte, dass sie sich meldet.

Heute tagsüber hat diese Taktik, bis auf 2 mal waches Anlegen bei dem sie nur ganz kurz trank, wunderbar geklappt.

Das ist zwar keine Dauerlösung, aber so haben wir dann mit der Hebamme (Kinderarzt hat ein Rezept über verlängerte Betreuung ausgestellt, Diagnose Gedeihstörung, was für ein hässliches Wort) die nächsten Wochen was zu tun und hoffentlich erstmal ein bißchen Polster auf den Rippen.

Zunahmeverweigerung

Das leidige Thema Gewichtszunahme ist hier leider wieder ganz nach oben auf die Tagesordnung gerutscht.

20 g in einer Woche sind zu wenig (3920g mit 8,5 Wochen) und da sind sie wieder die Zweifel ob ich alles tue damit das Kind einigermaßen zunimmt. Gut zunehmen habe ich schon abgeschrieben.

Die mopsigen Kinder im Rückbildungskurs brachten heute morgen dann das Fass zum Überlaufen. Die Tränen liefen schon zu Beginn und am Ende bin ich frühzeitig aus dem Kurs raus, um früher zu Hause zu sein um das Kind zu stillen (welches dann aber selig in Omas Arm schlief).

Die kurze Analyse zwischen Tür und Angel mit der Kurshebamme brachte auch nichts neues.

Alle gehen immer davon aus, dass das Kind noch Hunger hat, nachdem es an der Brust getrunken hat. Mein Kind schreit die 2. Brust an, vom wenigen Ausnahmen mal abgesehen.

Flöße ich ihm abgepumpte Milch hinterher ein, und sind es nur 5 ml, spuckt es die gefühlt 4-fache Menge wieder aus.

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Soweit die Geschichte bis heute 14 Uhr, ab da trank das Kind jede Stunde und so schiebe ich meinen Plan (Hebammenverlängerung vom Kinderarzt besorgen) erstmal und gehe morgen zur Stillberatung des Elternzentrums vom Krankenhaus.

Tagebuch-5-Bloggerei

00:30 wir stillen. Früher als sonst, weil gestern Blähungen Schuld waren, dass es nach 21:00 nicht mehr geklappt hat. Mir fallen fast die Augen zu, Wickeln muss aber noch sein

Der Schlaf ist eher unruhig, und meine rechte Hand hat bisher gefühlt die ganze Nacht im Beistellbett verbracht.

03:47 nächster Tankstopp

05:42 und noch einer, das sieht ja fast danach aus, als wenn hier jemand wächst. Normalerweise haben wir nachts 3 Stunden Abstand. Ich weiß auch wer heute mit dem Kind tagsüber schläft.

07:38 wir stillen. Bitte, bitte lass dieses Kind gleich nochmal schlafen. Der Mann ist inzwischen zur Arbeit. Vorher hat er am Wickeltisch klar Schiff gemacht und dort das Wasser in der Thermoskanne aufgefüllt. Wenn ich Glück habe, hat er mir auch Frühstücksbrote geschmiert, das ist so Super, wenn man nicht weiß, ob man später 2 Hände frei hat.

09:30 meiner Bitte wurde nachgekommen, ich stehe dann mal auf, bevor die Kleine aufwacht. Anziehen, die MySol schonmal von der Leine holen und wieder den Steg verkleinern. Ich fülle schonmal einen Wäschekorb mit 60 Grad Wäsche und riskiere einen Blick in den Kühlschrank und freue mich, ich habe Schnittchen.

09:55 ich eröffne die Milchbar. Danach gibt es ne frische Windel und wir ziehen ins Wohnzimmer um. Mein kleiner Finger steckt im Kind, denn sowohl Schnuller als auch Blähungen sind doof. Ich esse meine Schnittchen und versuche ab und an meinen Finger wiederzubekommen.

10:40 habe meinen Finger wieder, lagere die kleine schlafend von der Couch ins Kinderbett um. Ich schmeiße die Wäsche an und gehe aufs Klo.

11:15 ein eher kurzer Tankstopp, die Blähungen verleiden vernünftiges Trinken.

12 Uhr irgendwas, die Biokiste kommt, natürlich habe ich wieder vergessen die Pfandkisten rauszustellen. Meine Mutter spendiert dem Liefermann ein Glas Wasser und ich flitze in den Keller, das Kind wird derweil im Kinderwagen in der Küche zwischengeparkt.

Kurz vor 1 kommt der DHL-Mann und bringt ein Päckchen von der Freundin aus München. Inklusive der Botschaft, dass dort das 2. Kind unterwegs ist. Das freut mich sehr und ich hoffe bald mal mit ihr zu telefonieren.

Um das Päckchen auspacken zu können, kommt die MySol zum Einsatz. Die hat auch gleich den Vorteil, dass das Frollein sich von dort drinnen quasi nur bei Hunger meldet. Deshalb ist das ganze auch nur von kurzer Dauer, denn um

13:00 gibt es den nächsten Tankstopp, wieder eher kurz, es macht mich ein wenig mürbe dieses schlechte trinken wegen der Blähungen. Deshalb bleibt die MySol auch gleich umgebunden wo das Frollein erstmal wegpennt.

13:30 der Mann kommt nach Hause. Schicke ihn aber quasi gleich wieder los Mittagstisch besorgen.

Als er wieder da ist essen wir, dann wird das Kind betankt und dann fahren wir einkaufen. Unser Stamm-Drogeriemarkt hat umgebaut und zur Feier des Tages gibt es 10-fache Bonuspunkte also 10%. Wir nutzen das um unsere Bestände an Kosmetikpads (Super um den kleinen Po sauber zu machen), Pflegetüchern und Einmalwaschlappe (Unterlage zum Auffangen spontaner Körperausscheidugen, sind billiger als ne neue Windel nehmen zu müssen) aufzustocken. Ich kaufe noch schnell ein Brot fürs Abendessen.

Auf dem Rückweg halten wir an der Packstation um das neue Tragetuch daraus zu befreien. Das kommt morgen mit dem anderen gleich in die Wäsche.

Wieder zu Hause angekommen wird dann, wie überraschend, gestillt. Und gegen halb 6 nochmal. Dazwischen trinken wir Tee und essen ein paar Kekse. Nach dem Stillen brechen wir spontan zu Ikea auf.

Dort kaufen wir eine Babybadewanne (tummyTub ist für die kleine noch zu groß), mehr Waschlappen, eine Babydecke (immer da wo man gerade eine braucht, fehlt eine), ein Kopfkissen für den Mann, Batterien fürs Babyphone, eine Uhr fürs Wohnzimmer und eine Uhr fürs Kinderzimmer, damit ich besser weiß wie lange wir jeweils stillen.

Zu Hause angekommen tun wir das dann auch schon wieder und danach gehts für die jüngste im Bunde in den Schlafanzug.

Der Mann legt die kleine ins Beistellbett und guckt mal ob sie sich dort zum Schlafen bringen lässt. Ich tippe an diesem Artikel und stelle fest, dass wir zwar nicht sehr lange stillen, dafür aber schon recht häufig. Mir sitzt immer noch die schlechte Zunahme der letzen Woche im Nacken, auch dass ich gerade mehr als 500g die Woche abnehme macht mir Sorge.

Ich gehe in die Küche und schmiere uns Schnittchen fürs Abendessen. Stelle dabei fest, dass in der Biokiste ja auch ein Brot war. Gut, wird morgen halt was eingefroren. Der Mann kommt einige Minuten später mit dem Babyphone hinterher, aus dem es aber bald möppert. Ich gehe hoch und spendiere kurz meinen Finger und wir starten den nächsten Versuch.

Halb 9 und wir essen Schnittchen. Ich erstmal nur eine, denn dann hat jemand Hunger. Dieses Mal werden wir wieder von Pupsen gestört. Nachdem auch die Windel gewechselt ist, versucht es der Mann wieder mit dem einschlafen lassen, der hat nämlich 2 Schnittchen Vorsprung.

Ich mache hier jetzt Schluss für heute, spannendes passiert wohl erstmal nicht mehr.