Finanzplanspiele

Da ich meinem Arbeitgeber möglichst frühzeitig sagen möchte, wie ich Elternzeit nehmen werde, rechne ich gerade ein wenig hin und her.

Wirklich positiv ist, dass 2013 Kredite abbezahlt sind, die ich alleine bestritten habe. Zusammen sind das über 400€ im Monat die nicht mehr reinkommen müssen. Außerdem fallen Mitgliedsbeiträge von mindestens 50€ ab Ende des Jahres weg. Was auch Geld spart, ist die tägliche Verpflegung, die ich nicht mehr teuer unterwegs jagen muss.

Soweit der einfache Teil. Und jetzt kommt unser netter Staat. Der bietet mir 2 Möglichkeiten, 12 bzw. 10 (wegen Mutterschutz) Monate volles Elterngeld, oder 24 bzw. 22 das halbe.

Variante 1 heißt gleichzeitig, es lohnt sich in meinem Fall die Kombi Steuerklasse 3/5 nicht, da der Unterschied zu gering ist. Also für den Mann nicht mehr netto als jetzt, bei mir weniger netto und eine kräftige Nachzahlung an Steuern fürs’s Elterngeld.

Variante 2 macht die Steuerklassenkombi attraktiv, unterm Strich haben wir zusammen das gleiche netto zur Verfügung, nur eine kleine Steuernachzahlung und keine Kosten für eine KiTa (Schleswig Holstein ->; Eigenanteil ~400€) im 2. Jahr.

Nicht schwer zu erraten welche Variante ich bevorzuge, oder? Und da wundert sich noch jemand über Fachkräftemangel.

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