90-Tage-Challenge Tag 1-7

Schon etwas länger wohnt das Buch „90-Tage-Challenge für Frauen“ von Mark Lauren hier. Nachdem ich wieder mit Kanga angefangen haben und mir sicher war, dass ich nicht ganz unfit bin, habe ich es aus dem Regal geholt.

Toll ist, dass ich nicht alleine bin, auf Twitter fanden sich Mitstreiter die auch gerade gestartet sind oder morgen starten. Das motiviert ungemein. Und jetzt erzähle ich mal wie die erste Woche war.

Montag 21.09.2015

2.0 vereitelt meinen Plan um 5:30 aufzustehen indem er in der Nacht sehr viel Aufmerksamkeit fordert. Ich stelle den Wecker nachts aus um eine Stunde länger schlafen zu können.

Stattdessen schaffe ich es kurz nach 9 auf die Gymnastikmatte. Warm-Up und dann geht’s los. Ich kämpfe ein wenig mit dem Intervaltimer, den Schuhen und der Matte. Die einzelnen Übungen klappen ganz gut, nur die Bodyrocks schaffe ich nicht im geforderten Tempo. Ich hoffe, das eine andere Matte und andere Schuhe das Problem lösen.

Wobei, mir ist es ganz recht, sonst müsste ich ja schon Mittwoch die Übungen aus dem 2. Level machen. Der Schweiß läuft mir auch bei Level 1 schon kräftig.

Das Cool-Down läuft noch etwas Holperig, das wird sich sicher einspielen.

Dienstag 22.09.2015

Ich habe Muskelkater. War ja auch nichts anders zu erwarten. Tagesaufgabe ist heute Theorie über Ernährung, alles bekannt, praktisch schwer umzusetzen. Ich ziehe für mich raus den Eiweißanteil zu erhöhen und zu versuchen Kohlenhydrate in Form von Zucker zu verringern. Mehr passt für mich mit dem Stillen nicht zusammen. 

Ich grübele wann ich morgen trainieren soll. Da 2.0 gerade Nachts sehr fordernd ist (Milch im 90 Minuten-Takt), scheidet früh aufstehen gerade aus. Vielleicht ergibt sich morgen Mittag noch was.

Mittwoch 23.09.2015

Opus heißt das heutige Workout Und das gab es erst am Abend weil ich das Hühnchen vormittags aus der Krippe abholen musste. Magen-Darm. Börgs.

Das Workout ist bis auf die Fallschirmspringer (nicht so schön fürs wenig gepolsterte Schambein) ganz nach meinem Geschmack, die 45/15 Aufteilung finde ich besonders für Fallschirmspringer und enge Beinscheren doof. Zombie-Squats (Kniebeugen) hätte ich gut noch länger machen können.

Donnerstag 25.09.2015

Noch mehr Ernährungswissen gibt es heute auf dem Plan. Nix neues für mich, macht aber ja nix.

Freitag 25.09.2015

Ich setze aus da ich seit morgens um 9 um einen Backenzahn ärmer bin.

Samstag 27.09.2015

Ich hole das Workout von Tag 5 nach, Ruckus heißt es und es werden die vollständig geschafften Runden gezählt. Geschafft habe ich 9, mit ein bißchen Beeilen wären sicher 11 drin. Durch den häufigen Wechsel der Übungen ist es für mich ein eher lockeres Workout.

Der Theorieteil von Tag 6 dreht sich ums Ausmisten der Vorratsschränke. Das lasse ich bleiben,  dafür gibt es hier heute Abend ausnahmsweise mal was mit Tofu.

Sonntag 28.09.2015

Das heutige Kapitel drehte sich um Regeneration. Sauna wurde genannt, 3 Stunden. Oh ja das würde ich gerne machen, aber Hey, wann bitte? Vielleicht schaffe ich es heute Abend ja nach ner Ewigkeit mal wieder in die Badewanne.

Mein Wochenfazit: ja,ich kann es in den Alltag integrieren, ja es ist anstrengend, und ja ich will es schaffen.

Und da ich keine Umfänge gemessen hatte, kann ich nur mit Kilozahlen dienen, -0,9, heute Morgen waren es glatt 68 Kilo, 3 Kilo über Vorschwangerschaftsgewicht. Der Körperfettanteil hat sich laut meine Waage auch verringert. Ob das alles was miteinander zu tun hat, mal sehen.

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Beschwerde angekommen

Der Mann war heute beim Sport und hat meine Beschwerde (Ultraschallqualität unterdurchschnittlich wegen zu viel Bauchmuskeln) an den Trainer weitergegeben. Der hat dann auch eine Entschuldigung ausrichten lassen und auch gleich eine Warnung, ich solle auf keinen Fall noch irgendwas Richtung Beckenboden trainieren.

Bei der Mutter seiner Tochter (Personal-Trainerin) war es zuviel des Guten und die hatte deswegen einen Kaiserschnitt. Vom Trainer verordnete Faulheit, wie geil ist das denn bitte?

Also das Training noch mehr auf Schultern und Arme reduzieren. Und die mühsam angeeigneten Gewohnheiten, wie den Bauch/Beckenboden an jeder Ampel etc. anspannen, wieder ablegen.

Bettflucht

Seit dem Wochenende gab es bei mir wieder nur so 2-3 Stunden Schlaf am Stück. Danke, nette Übung für später, aber so reicht es gerade mal eben um den Arbeitstag hinter mich zu bringen. Sport oder Einkäufen nach Feierabend? Da siegt ganz klar die Anziehungskraft der Couch.

Deshalb bin ich gestern ausgezogen, vom Schlafzimmer ins Gästezimmer. Und siehe da, von 22 bis 3 Uhr eine schöne Portion Schlaf. Nur dass ich dann ne halbe Stunde vorm Wecker wach war, muss ich nochmal optimieren.

Wenn ich es jetzt mit dem Essen heute noch auf die Reihe bringe, geht’s heute Abend zum Sport.