Angesteckt

Hallo 4. Erkältung des Winters. Und jetzt hau bitte schnell wieder ab.

Der Mann steht seit heute Morgen zum Glück wieder, ich konnte eine Stunde länger schlafen und musste heute auch nicht mehr wegen Nichtigkeiten heulen.

Und es wäre toll wenn der Bauchzwerg bald versteht, dass sich bei den Rippen kein Ausgang befindet. Autsch.

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Tagebuch-5-Bloggerei

00:30 wir stillen. Früher als sonst, weil gestern Blähungen Schuld waren, dass es nach 21:00 nicht mehr geklappt hat. Mir fallen fast die Augen zu, Wickeln muss aber noch sein

Der Schlaf ist eher unruhig, und meine rechte Hand hat bisher gefühlt die ganze Nacht im Beistellbett verbracht.

03:47 nächster Tankstopp

05:42 und noch einer, das sieht ja fast danach aus, als wenn hier jemand wächst. Normalerweise haben wir nachts 3 Stunden Abstand. Ich weiß auch wer heute mit dem Kind tagsüber schläft.

07:38 wir stillen. Bitte, bitte lass dieses Kind gleich nochmal schlafen. Der Mann ist inzwischen zur Arbeit. Vorher hat er am Wickeltisch klar Schiff gemacht und dort das Wasser in der Thermoskanne aufgefüllt. Wenn ich Glück habe, hat er mir auch Frühstücksbrote geschmiert, das ist so Super, wenn man nicht weiß, ob man später 2 Hände frei hat.

09:30 meiner Bitte wurde nachgekommen, ich stehe dann mal auf, bevor die Kleine aufwacht. Anziehen, die MySol schonmal von der Leine holen und wieder den Steg verkleinern. Ich fülle schonmal einen Wäschekorb mit 60 Grad Wäsche und riskiere einen Blick in den Kühlschrank und freue mich, ich habe Schnittchen.

09:55 ich eröffne die Milchbar. Danach gibt es ne frische Windel und wir ziehen ins Wohnzimmer um. Mein kleiner Finger steckt im Kind, denn sowohl Schnuller als auch Blähungen sind doof. Ich esse meine Schnittchen und versuche ab und an meinen Finger wiederzubekommen.

10:40 habe meinen Finger wieder, lagere die kleine schlafend von der Couch ins Kinderbett um. Ich schmeiße die Wäsche an und gehe aufs Klo.

11:15 ein eher kurzer Tankstopp, die Blähungen verleiden vernünftiges Trinken.

12 Uhr irgendwas, die Biokiste kommt, natürlich habe ich wieder vergessen die Pfandkisten rauszustellen. Meine Mutter spendiert dem Liefermann ein Glas Wasser und ich flitze in den Keller, das Kind wird derweil im Kinderwagen in der Küche zwischengeparkt.

Kurz vor 1 kommt der DHL-Mann und bringt ein Päckchen von der Freundin aus München. Inklusive der Botschaft, dass dort das 2. Kind unterwegs ist. Das freut mich sehr und ich hoffe bald mal mit ihr zu telefonieren.

Um das Päckchen auspacken zu können, kommt die MySol zum Einsatz. Die hat auch gleich den Vorteil, dass das Frollein sich von dort drinnen quasi nur bei Hunger meldet. Deshalb ist das ganze auch nur von kurzer Dauer, denn um

13:00 gibt es den nächsten Tankstopp, wieder eher kurz, es macht mich ein wenig mürbe dieses schlechte trinken wegen der Blähungen. Deshalb bleibt die MySol auch gleich umgebunden wo das Frollein erstmal wegpennt.

13:30 der Mann kommt nach Hause. Schicke ihn aber quasi gleich wieder los Mittagstisch besorgen.

Als er wieder da ist essen wir, dann wird das Kind betankt und dann fahren wir einkaufen. Unser Stamm-Drogeriemarkt hat umgebaut und zur Feier des Tages gibt es 10-fache Bonuspunkte also 10%. Wir nutzen das um unsere Bestände an Kosmetikpads (Super um den kleinen Po sauber zu machen), Pflegetüchern und Einmalwaschlappe (Unterlage zum Auffangen spontaner Körperausscheidugen, sind billiger als ne neue Windel nehmen zu müssen) aufzustocken. Ich kaufe noch schnell ein Brot fürs Abendessen.

Auf dem Rückweg halten wir an der Packstation um das neue Tragetuch daraus zu befreien. Das kommt morgen mit dem anderen gleich in die Wäsche.

Wieder zu Hause angekommen wird dann, wie überraschend, gestillt. Und gegen halb 6 nochmal. Dazwischen trinken wir Tee und essen ein paar Kekse. Nach dem Stillen brechen wir spontan zu Ikea auf.

Dort kaufen wir eine Babybadewanne (tummyTub ist für die kleine noch zu groß), mehr Waschlappen, eine Babydecke (immer da wo man gerade eine braucht, fehlt eine), ein Kopfkissen für den Mann, Batterien fürs Babyphone, eine Uhr fürs Wohnzimmer und eine Uhr fürs Kinderzimmer, damit ich besser weiß wie lange wir jeweils stillen.

Zu Hause angekommen tun wir das dann auch schon wieder und danach gehts für die jüngste im Bunde in den Schlafanzug.

Der Mann legt die kleine ins Beistellbett und guckt mal ob sie sich dort zum Schlafen bringen lässt. Ich tippe an diesem Artikel und stelle fest, dass wir zwar nicht sehr lange stillen, dafür aber schon recht häufig. Mir sitzt immer noch die schlechte Zunahme der letzen Woche im Nacken, auch dass ich gerade mehr als 500g die Woche abnehme macht mir Sorge.

Ich gehe in die Küche und schmiere uns Schnittchen fürs Abendessen. Stelle dabei fest, dass in der Biokiste ja auch ein Brot war. Gut, wird morgen halt was eingefroren. Der Mann kommt einige Minuten später mit dem Babyphone hinterher, aus dem es aber bald möppert. Ich gehe hoch und spendiere kurz meinen Finger und wir starten den nächsten Versuch.

Halb 9 und wir essen Schnittchen. Ich erstmal nur eine, denn dann hat jemand Hunger. Dieses Mal werden wir wieder von Pupsen gestört. Nachdem auch die Windel gewechselt ist, versucht es der Mann wieder mit dem einschlafen lassen, der hat nämlich 2 Schnittchen Vorsprung.

Ich mache hier jetzt Schluss für heute, spannendes passiert wohl erstmal nicht mehr.

Von Winden verkräht

Nur kurz ein kleiner Zwischenbericht. Dass die Nächte kein Problem sind schreibe ich jetzt nicht, Herr Murphy könnte ja mitlesen.

Doof sind die Darmwinde, die hier mehrmals täglich für nervenschredderndes Geschrei sorgen. Inzwischen wissen wir aber, es hört auch wieder auf und wir versuchen einfach für schnellstmögliche Erleichterung zu sorgen.

Auch der Po ist eine Baustelle, wund ist er, erst von Tomaten, jetzt von wahrscheinlich Pfirsich. Das ist mal ganz schön doof am Stillen.

Freitags-Füller ++

Uh, eine Woche nicht außer Füllstoff, da muss ich ja mal ein wenig mehr schreiben.

Die Woche begann bescheiden, weil die Nacht bescheiden war und ich um 3 Uhr ins Gästezimmer geflüchtet bin. Wenig Schlaf heißt, mehr als Arbeit bringe ich gerade nicht auf die Reihe, heißt nicht vernünftig essen weil ich mich nicht aufraffen kann es zu organisieren.

So habe ich dann die ganze Woche im Gästezimmer geschlafen und trotz mangelndem Appetit hat das mit dem Essen dann auch funktioniert. Auch die Waage ist der Meinung. Zusätzlich habe ich heute und die nächsten 3 Freitage nen halben Tag Urlaub genommen. Das heißt ich kann freitags vor Kernzeitende (15:00) gehen und habe, wenn ich mehr als 4 Stunden da bin, für die Tage von Montag bis Donnerstag ein wenig Zeit, die ich schön zum Gleiten verwenden kann.

Und nun, zum Füllstoff:

1. Eine Welt in der ich aus einer Toilette trinken kann ohne Ausschlag zu bekommen. gnihihi. Sorry, hab wohl nen Kasper gefrühstückt.

2. Ich muss nicht jeden Trend mitmachen.

3. Ich bin dankbar für so vieles, das würde hier den Platz sprengen.

4. ich habe gar keinen speziellen Lieblingseintopf

5. Es ist doch egal ob ich hier noch sitze oder Peng. Das ist ungefähr das, was ich jedencTag bei der Arbeit sitze.

6. Zweimal zum Sport wie eigentlich sinnvoll habe ich es diese Woche wieder nicht geschafft.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf , morgen habe ich einen Besuch bei meiner Trauzeugin in Hannover geplant und Sonntag möchte ich dass die Wettervorhersage sich noch ändert, damit ein langer Spaziergang drin ist!

Bettflucht

Seit dem Wochenende gab es bei mir wieder nur so 2-3 Stunden Schlaf am Stück. Danke, nette Übung für später, aber so reicht es gerade mal eben um den Arbeitstag hinter mich zu bringen. Sport oder Einkäufen nach Feierabend? Da siegt ganz klar die Anziehungskraft der Couch.

Deshalb bin ich gestern ausgezogen, vom Schlafzimmer ins Gästezimmer. Und siehe da, von 22 bis 3 Uhr eine schöne Portion Schlaf. Nur dass ich dann ne halbe Stunde vorm Wecker wach war, muss ich nochmal optimieren.

Wenn ich es jetzt mit dem Essen heute noch auf die Reihe bringe, geht’s heute Abend zum Sport.

Gute Entscheidung

Heute morgen in der Firma zeichnete sich ab, dass ich arg müde war. Da ich Montag schon nen halbe Tag Urlaub genommen hatte, habe ich spontan entschieden, das heute nochmal zu machen.

Noch ne halbe Stunde für’s Zeitkonto gewonnen und dann ab nach Hause. Auf dem Weg noch schnell etwas zu essen eingekauft auf was ich Bock hatte, Smoothie, Tomaten und Naturjoghurt für ein Birchermüsli.

Zu Hause angekommen den Smoothie weggeschlabbert und dann kurz überlegt, raus oder rein. Die Entscheidung fiel auf rein, rein ins Bett. 2 Stunden Schlaf, man war das gut. Schade dass das nicht jeden Tag geht.