Vorsorge #2.6

Laut Termin im Mutterpass ist heute schon 30+0 (ich rechne einen Tag später) und ich hatte Termin für den 3. großen Ultraschall und Rhesusprophylaxe.

Nach der Laborrunde ging es für mich überraschend zum CTG, mehr als Zeitvertreib schien mir. Wehen gab es keine zu sehen und der Kerl spaddelte bei gemütlich 125-140 Schlägen pro Minute herum. Nach 10 Minuten fing er an den einen Sensor zu vermöbeln. Erst langsam, dann immer energischer.

Dann rein ins Sprechzimmer, Blutdruck gut, Urin unauffällig, Gewichtszunahme normal. Und schon ging es ab zum schallen. 2. Schädellage, gefüllter Magen, gefüllte Blase, zeitgerecht entwickelt. Eher kurze Beine (die Schwester hatte eher lange) und ein Leichtgewicht, geschätzte 1500g. Und immer noch kein Photomodell, kein Profilbild zu bekommen, nur frontal. Und nach ganz viel Probieren gab es noch einen Fuß.

Nach dem Ultraschall wurde es dann etwas chaotisch, ich ging runter zur Apotheke die Rhesusprophylaxe besorgen. Aber die war nicht wie sonst vorrätig, neue Lieferung erst um 14:30 und die Praxis hatte auch keine mehr in Reserve. Also wieder hoch in die Praxis Plan B, C und D schmieden. Entweder B) eine Apotheke finden die das Zeug da hat oder bis 12 besorgen kann oder C) klären ob meine Hebamme das heute Nachmittag spritzen kann oder D) bei der Kreisssaalambulanz auflaufen.

Zu Hause konnte ich dann mit dem Telefon Plan B organisieren, also um 11 anfangen das Kind einzupacken, raus in den Sturm zur Apotheke und nochmal zum Arzt. Als das erledigt war, war es Zeit zum Mittagessen und ich entschied, dass heute einer dieser wenigen Tage ist, wo Pommes vom goldenen M ein gutes Mittag sind. Und für mich gab es noch einen Frappé dazu. Uff. Pflichtprogramm erledigt. Jetzt hätte ich gerne ein wenig Nähmotivation.

Alles was reingeht

Wenn man den Termin mit der Hebamme dem beim Frauenarzt vorzieht, häufen sich die Dinge, die man nur beim Arzt bekommt irgendwie an. Deshalb war das Programm gestern morgen auch eher straff, die übliche Klo-Runde, dann Blutdruck (1. Versuch, Wert eher hoch), auf die Waage und dann die Zuckerlösung für den Diabetestest trinken.

Kurz ins Wartezimmer gesetzt und gleich wieder in die Apotheke geschickt werden, um sich die Rhesus-Prophylaxe zu besorgen.

Dann zur Ärztin rein, blablabla, kurz auf den Stuhl zum Ultraschallen gehüpft, weil meine Blase gerade doch etwas zu sehr nervt und mal kurz geklärt wurde ob es evtl. mehr als nur nervig ist.

Nö, alles paletti, meine Blase ist wohl ein Sensibelchen, Gebärmutterhals vorbildlich bei 4,5 cm. Außerdem zu sehen, Frollein hat sich dem Gerumpel nach zu urteilen gestern wieder in Beckenendlage gedreht (Kopfstand gibt’s also nur für die Hebamme, so klein und schon Sympathien haben, von wem sie das wohl hat?).

Dann noch die Rhesus Prophylaxe verpasst bekommen und dann hieß es warten auf das Ende der einen Stunde für die Zuckergeschichte. Nachdem Blut abgenommen war, dann der nächste Versuch einen Blutdruckwert im normalen Bereich zu bekommen. Bei Versuch 2 und 3 streikte das Gerät, Wert zu niedrig. Versuch 4 ergab dann den gewohnten Keller-Blutdruck.

Ergebnis vom Zucker-Test dann heute oder morgen, die Praxis meldet sich aber nur wenn es was zu beanstanden gibt.

Rückblickend war dieser Termin aber eher langweilig, denn der Tag ging bei der Arbeit weiter mit einem 3-Stunden-Meeting das sich inkl. Vor- und Nachbereitung auf 5 Stunden ausdehnte und wir trotzdem nicht fertig waren, das ganze dann garniert mit ein paar Hiobsbotschaften (geänderte Dateiformate, der Bewerber auf meinen Job hat abgesagt). So kam ich dann gegen halb sechs aus der Firma, hatte kein vernünftiges Mittagessen und nur noch eine Stunde um nach Hause zu kommen und mich für’s Wal-Yoga umzuziehen.

Da half das Yoga dann auch nicht um runter zu kommen und die Nacht war irgendwie unruhig. Jetzt hoffe ich, dass dieser Arbeitstag ruhiger wird.