Und dann war die Milch weg

nein, nicht die für 2.0 die sprudelt (zu) reichlich.

Lange Zeit hat das Hühnchen noch Milch zum Einschlafen bekommen und es war mir ein Dorn im Auge, weil danach natürlich nicht mehr die Zähne geputzt wurden.

Nachdem wir zum Jahreswechsel schon die Milch in der Nacht ausgeschlichen hatten, war klar dass wir es am Abend genau so machen würden. Langsam die Menge von Milchpulver reduzieren, Wassermenge beibehalten. Das Ganze haben wir über etwa 8 Wochen gemacht.

Als es fast nur noch Wasser war, kam uns ein wenig der Zufall zur Hilfe. Pünktlich zum 2. Geburtstag brachte das Hühnchen 3-Tage-Fieber aus der Krippe mit und sie war so platt, dass sie ohne Milch einschlief.

Wieder gesundet fragte sie zwar nach der Milch, wir sagten aber dass sie jetzt ja 2 ist und da gibt es keine Milch mehr. Eine Woche später wurde nicht mehr gefragt.

Nach mehr als 1,5 Jahren Flaschen spülen haben wir jetzt ein wenig Verschnaufpause, bevor wir wieder für 2.0 damit anfangen.

Wenn weniger mehr ist

Nachdem ich es beidseitig hinbekommen habe in Footballhaltung zu stillen, trank die kleine zwar besser, aber gut war immer noch anders. Immer noch kam die Milch zu schnell und war sehr wässrig.

In Rücksprache mit der Hebamme habe ich dann zu härteren Mitteln gegriffen. Mit Pfefferminztee habe ich die Milchmenge reduziert, erst vorsichtig mit einer Tasse am Tag, gestern dann mit einer Tasse morgens und einer abends.

Das Ergebnis ist verblüffend, die kleine trinkt länger und ruhiger, und hat nach einer Woche Stillstand wieder an Gewicht zugelegt. Sie trinkt wieder häufiger und ist dabei viel zufriedener.

Ich hoffe für unterwegs jetzt wieder auf die Wiegehaltung zurückgreifen zu können und bin gespannt, ob ich bald wieder zu Pfefferminztee greifen muss, um meine beiden Overperformer im Zaun zu halten.