Vom Vermissen

Vielleicht sollte ich noch nen Banner oben einfügen, Achtung: Emo-Woche!

Uh, wo fange ich jetzt an zu erzählen. Generell ist mein Freundeskreis eher männlich, bis auf wenige Ausnahmen. Gute Freundinnen habe ich auch, aber 150 bis 800 km entfernt. Eigentlich habe ich damit auch gar kein Problem, eher im Gegenteil, erspart einem das ein oder andere Gezicke, denn ich sage meist recht unverblümt, wenn mir etwas nicht gefällt oder ich etwas möchte.

Nur in den letzten Sommern ist mir bewusst geworden, dass ich jemanden vermisse. Die Menschen die wir in der Freizeit treffen, sind noch sehr davon geprägt, dass sich die Frauen zusammenhocken und die Männer ebenso. Und da beginnt meine Sehnsucht, denn diese Frauengrüppchen sind sehr oft so gar nicht meins. Und die Männergrüppchen sind von meiner Anwesenheit oftmals eher irritiert bis eingeschüchtert.

Vor einigen Jahren hatte einer unserer engsten Freunde über mehrere Jahre eine Freundin mit der wir viel zusammen unternommen haben. Unkonventionell, lustig und mitten im Leben. Leider warf sie eine Psychose aus der Bahn und im Endeffekt auch aus der Beziehung und aus unserem Freundeskreis.

Diese Lücke klafft noch immer und Aussicht auf jemanden der diese Lücke füllt, gibt es auch nicht, der Freund hat nach dieser Geschichte mit Beziehungen quasi abgeschlossen.

Naja, vielleicht schafft es ja noch ein anderer alleinstehender Prinz aus dem Freundeskreis sich eine Freundin anzulachen. Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben, denn eigentlich sind das alles total tolle Kerle.