Alles was reingeht

Wenn man den Termin mit der Hebamme dem beim Frauenarzt vorzieht, häufen sich die Dinge, die man nur beim Arzt bekommt irgendwie an. Deshalb war das Programm gestern morgen auch eher straff, die übliche Klo-Runde, dann Blutdruck (1. Versuch, Wert eher hoch), auf die Waage und dann die Zuckerlösung für den Diabetestest trinken.

Kurz ins Wartezimmer gesetzt und gleich wieder in die Apotheke geschickt werden, um sich die Rhesus-Prophylaxe zu besorgen.

Dann zur Ärztin rein, blablabla, kurz auf den Stuhl zum Ultraschallen gehüpft, weil meine Blase gerade doch etwas zu sehr nervt und mal kurz geklärt wurde ob es evtl. mehr als nur nervig ist.

Nö, alles paletti, meine Blase ist wohl ein Sensibelchen, Gebärmutterhals vorbildlich bei 4,5 cm. Außerdem zu sehen, Frollein hat sich dem Gerumpel nach zu urteilen gestern wieder in Beckenendlage gedreht (Kopfstand gibt’s also nur für die Hebamme, so klein und schon Sympathien haben, von wem sie das wohl hat?).

Dann noch die Rhesus Prophylaxe verpasst bekommen und dann hieß es warten auf das Ende der einen Stunde für die Zuckergeschichte. Nachdem Blut abgenommen war, dann der nächste Versuch einen Blutdruckwert im normalen Bereich zu bekommen. Bei Versuch 2 und 3 streikte das Gerät, Wert zu niedrig. Versuch 4 ergab dann den gewohnten Keller-Blutdruck.

Ergebnis vom Zucker-Test dann heute oder morgen, die Praxis meldet sich aber nur wenn es was zu beanstanden gibt.

Rückblickend war dieser Termin aber eher langweilig, denn der Tag ging bei der Arbeit weiter mit einem 3-Stunden-Meeting das sich inkl. Vor- und Nachbereitung auf 5 Stunden ausdehnte und wir trotzdem nicht fertig waren, das ganze dann garniert mit ein paar Hiobsbotschaften (geänderte Dateiformate, der Bewerber auf meinen Job hat abgesagt). So kam ich dann gegen halb sechs aus der Firma, hatte kein vernünftiges Mittagessen und nur noch eine Stunde um nach Hause zu kommen und mich für’s Wal-Yoga umzuziehen.

Da half das Yoga dann auch nicht um runter zu kommen und die Nacht war irgendwie unruhig. Jetzt hoffe ich, dass dieser Arbeitstag ruhiger wird.

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Die knappe humanoide Ressource

So langsam hat der Flurfunk es ja durchs Haus getragen. Ich bin nicht mehr unendlich verfügbar.

Vor 2 Wochen hieß es noch, „naja, das ist dann ja noch ein wenig hin“. Ich streute also hinterher, dass es in Arbeitstagen ausgedrückt eher noch so knapp mehr als 70 Tage wären. Wenn nichts dazwischen kommt.

Seit heute morgen scheint auch den kühnsten Rechenkünstlern klar zu sein, dass damit nicht mehr sicher ist, dass ich ihr Projekt zu Ende bringen kann. Und so geht es jetzt los, das Hauen und Stechen, wer denn wichtiger ist.

Ich lehne mich zurück, lasse die anderen sich prügeln und gucke amüsiert zu.