Von zweiten Malen

das zweite Mal ein Kind gebären. Manches war bekannt, manches nicht. Aber es war alles gut so wie es war. Es versöhnt nicht, weil es nichts zu versöhnen gab. Aber auch diese Erkenntnis gibt es erst hinterher.

das zweite Mal ein Kind stillen. Und erkennen, dass man beim ersten Mal nichts falsch gemacht hat. Auch für diese Erkenntnis brauchte es ein zweites Mal.

das zweite Mal Eltern werden. Und wie beim ersten Mal erkennen, dass man ein gutes Team ist. Sich ergänzt und erkennt wenn einer nicht mehr kann. Sich zusammen freuen, dass die große Schwester langsam in der neuen Situation ankommt.

das zweite Mal ein Baby tragen. Viel früher, viel sicherer, viel häufiger. Und es macht so eine Freude.

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3 Gedanken zu “Von zweiten Malen

  1. Pienznaeschen 11. April 2015 / 12:13

    Zweite Male sind nix abgelutschtes, sondern viel mehr die Vervollständigung der ersten Male – das finde ich eine unheimlich schöne Feststellung – und ich freue mich unheimlich dies bald auch erleben zu dürfen…

  2. Annette Fulde 13. April 2015 / 16:00

    Hallo Frau Suutje, ich würde mich sehr freuen, wenn du dich mal meldest. Danke Annette

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