Freitags-Füller

1. Anrufbeantworter finde ich doof. Sowohl das Raufsprechen als auch selber ne Ansage aufzunehmen. Aber ich mag eh nicht gerne telefonieren.

2. Der beste Erdbeerkuchen kann erst dann auf den Tisch kommen, wenn es lokale Erdbeeren gibt.

3. Es ist noch leider kein Kuchen von Mittwoch mehr übrig.

4. Wenn ich an nächsten Mittwoch Abend denke, wird mir schon ganz anders. Der erste Abend allein mit beiden Kindern.

5. Am häufigsten im letzten halben Jahr hing ich beim Kinderarzt in der Warteschleife.

6. In unserem Land könnte man über vieles meckern, aber man kann es auch lassen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Mann neben mir auf der Couch, morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich dass das Hühnchen ganz viel Spaß mit seiner Patin hat, die uns besucht!

Getestet und für sehr gut gefunden

Vor ca. 2 Wochen bekam ich das Angebot eine Milchpumpe von Medela zu testen. Da ich eh schon lange mit einer elektrischen Milchpumpe geliebäugelt habe, sagte ich schnell zu. Meine Wahl fiel auf die Medela Swing, da ich im Normalfall nur einmal an 3-4 Tagen in der Woche abpumpen will.

Wenige Tage später kam auch schon das Paket an. Schnell alles abgewaschen und in den Dampfsterilisator gesteckt, so dass ich schon Nachmittags das erste Mal testen konnte.

Was für ein Unterschied zur Handpumpe, kein quietschender Handgriff, keine lahmen Finger. Auch die Lautstärke überrascht mich sehr, angenehm leise und trotzdem ordentlich Pumpkraft (mehr als meine Handpumpe).

Das Ergebnis beim ersten Test lässt sich auch sehen. In 10 Minuten kamen 90 ml zusammen. Die Pumpstärke lässt sich sehr gut anpassen, auch die 1. Phase zum Anregen des Milchflussen ist sehr nützlich, das habe ich mit der Handpumpe nie so gut und schnell hinbekommen. Ich konnte bereits nach 30 Sekunden auf Pumpen umschalten.

Das zweite Abpumpen lief fast noch besser, bereits nach 2-3 Minuten waren mehr als 50 ml in der Flasche. Hier hat mein starker Milchspendereflex dann auch mal Vorteile. Diese Milch habe ich dann auch gleich mal zum Test von 2.0 trinken lassen, denn der starke Milchspendereflex der einen Seite (Modell Milchdusche) macht und im Moment ziemlich zu schaffen.

Gestern habe ich dann mal sehr spontan abgepumpt, ich wollte schnell duschen gehen und 2.0 ningelte bei meiner Mutter. Nach 5 Minuten konnte ich ihr eine Flasche mit Milch in die Hand drücken, super. Und 2.0 trank auch bei Oma begeistert, so steht der ein oder anderen Kinderfreien Stunde nichts mehr im Weg.

Ich werde jetzt anfangen einen kleinen Milchvorrat einzufrieren, und freue mich sehr über die Medela Swing, selbst wenn man sie kauft ist das gut investiertes Geld. Hätte ich das schon vor 2 Jahren gewusst, wäre viel früher eine elektrische Pumpe eingezogen und ich hätte mir das Geld für die Handpumpe gespart.

Praktisch finde ich, dass man für wenig Geld Ersatzteile in jeder Apotheke bekommt. Ich habe mir jetzt alles was sterilisiert werden soll nocheinmal bestellt. So muss ich nicht immer hektisch alles sofort abwaschen. Denn 2 Hände hat man mit 2 Kindern ja nur selten frei. Übrigens kann die Pumpe auch mit Batterien betrieben werden, also auch für unterwegs geeignet.

Mit im Paket war auch noch ein Paket Einweg-Stilleinlagen, die gab es während meiner letzten Stillzeit noch nicht, oder ich habe sie nicht wahrgenommen. Auf jeden Fall sind sie sowas wie ein Geheimtipp, denn von der Saugleistung sind sie echt gut und bleiben auch gut in Form, wenn sie vollgesogen sind. Das schafft das lila Konkurrenzprodukt leider nicht.

Den Medela Calma-Sauger, der bei der Pumpe dabei ist, haben wir noch nicht getestet, das werden wir aber noch nachholen. Ich bin sehr gespannt!

Vielen Dank an dieser Stelle an Medela, dass ich testen durfte!

ohne Worte

Gestern habe ich 2.0 in der 4. KiTa angemeldet. Und dabei habe ich mich mich ehrlich gefragt, ob ein Zahnarztbesuch nicht schöner gewesen wäre. Ich fühlte mich reichlich unerwünscht und störend.

Ich kann ja verstehen, dass eine KiTa-Leitung frustriert ist, weil sie nur den Mangel an Plätzen verwalten kann. Aber das muss man ja nicht an den Eltern auslassen, die man zur Anmeldung persönlich antanzen lässt. Die können doch auch nichts dafür. Und böse zugezogene sind wir auch nicht, ich war selber dort im Kindergarten.

Wie froh bin ich da gerade über die nette Leitung in unserer KiTa. Das habe ich ihr heute dann auch gleich mal gesagt und geklärt, wie wir unsere Chancen maximieren können beide Kinder nächsten Sommer dort unterzubringen.

Mein Arbeitgeber muss mir meine Arbeitszeit so bescheinigen, dass ich einen Berechtigungsschein für 7 Stunden bekomme. Damit können wir dann einen Platz mit 6 oder 7 Stunden nehmen und haben damit weitaus größere Chancen auf einen Platz. Das gilt dann auch nicht nur für die jetzige KiTa, sondern auch für die Montessori-Krippe.

Bescheinigen müsste mir mein Arbeitgeber dann z.B. 2x 45 Minuten Fahrzeit, 5 Stunden Arbeit, 30 Minuten Pause. Hoffen wir mal, dass das so klappt.

Freitags-Füller

1. Gesetzt den Fall die Fressraupe lässt mal von seinem clustern ab, kann ich heute Abend vielleicht etwas testen.

2. Zuviel zu tun ist zuviel.

3. Eine Mini-Auszeit am Tag habe ich wenn beide Kinder gleichzeitig schlafen.

4. Nächsten Mittwoch wird gebacken.

5. Wenn die Kirschblüten vom Wind weggeweht wurden, ist erstmal wieder nichts buntes bei uns im Garten.

6. Es reicht dass Mann und Kinder Husten haben, ich mag nicht, nein danke!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, morgen habe ich nichts geplant und Sonntag möchte ich Sonne!

Von zweiten Malen

das zweite Mal ein Kind gebären. Manches war bekannt, manches nicht. Aber es war alles gut so wie es war. Es versöhnt nicht, weil es nichts zu versöhnen gab. Aber auch diese Erkenntnis gibt es erst hinterher.

das zweite Mal ein Kind stillen. Und erkennen, dass man beim ersten Mal nichts falsch gemacht hat. Auch für diese Erkenntnis brauchte es ein zweites Mal.

das zweite Mal Eltern werden. Und wie beim ersten Mal erkennen, dass man ein gutes Team ist. Sich ergänzt und erkennt wenn einer nicht mehr kann. Sich zusammen freuen, dass die große Schwester langsam in der neuen Situation ankommt.

das zweite Mal ein Baby tragen. Viel früher, viel sicherer, viel häufiger. Und es macht so eine Freude.

Freitags-Füller

1.  Endlich ist es draußen sonnig, das Hühnchen genießt jede Sekunde draußen.

2. Krankes Kind bedeutet die Tagespläne mal eben umzuschmeißen und alle Aufgaben neu zu verteilen.

3. Ich habe heute morgen auf dem Weg ins Autohaus ein Croissant gegessen und einen Latte Macchiato vom Bäcker getrunken.

4. Ich hoffe der Mann und das Hühnchen haben es sich zu Hause beim Frühstück besonders schön gemacht.

5. Die letzten Schokohasen gab es nicht. Weil wir nichts Süßes in Hasen- oder Eierform gekauft haben.

6. Das neue Stubenbett steht seit heute Morgen und ein großes Paket mit dem kaputten Bett steht im Flur und macht sich heute noch auf den Rückweg.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf leckeres Essen, morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich mal wieder im Hafen Hallo sagen!

Uff

Ostern fast geschafft.

Am Freitag bekamen wir erst Besuch aus dem Internet, von hier, oder hier oder hier. Und Geschenke. Eins das uns jeden Tag des Wochenendes sehr erfreut hat, heute war der unglaublich leckere Zopf dann alle. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an die fleißigen Bäcker, you made our Weekend!

Nach diesem Besuch stand auch schon die Hebamme vor der Tür. Und kurz danach die Schwiegermutter.

Samstag Vormittag war eine Cousine vom Hühnchen da und das klappte überraschend gut. Nachmittags waren wir das erste Mal zu viert ein paar Schritte spazieren. Weil wir noch total aus der Übung sind, was das Einschätzen von Stillpausen angeht, drehte ich recht schnell wieder um und ließ den Mann mit dem Hühnchen einkaufen.

Sonntag kam meine Trauzeugin am späten Vormittag vorbei und nachmittags waren wir auf dem Spielplatz.

Heute war morgens meine Schwester samt Familie zu Besuch und es war grässlich, das Hühnchen das Angst vor den großen Jungs hat und meine Mutter die die Zeit falsch einschätzt und uns dadurch zwingt zu improvisieren. Heute schickte ich den Mann mit dem Hühnchen spazieren, damit die überhaupt etwas Mittagsschlaf bekommt.

Am Nachmittag kam dann unsere Photographin vorbei. Sie hat bereits unsere Hochzeit und das gerade mal 8 Tage alte Hühnchen im Bild festgehalten. Keine Frage dass wir sie wieder engagiert haben. In ruhiger Atmosphäre sind hoffentlich viele schöne Bilder entstanden.

Das Abendessen brachte dann der Pizzamann und jetzt warte ich auf dem Sofa auf den Mann und hoffe auf mehr Schlaf heute Nacht, denn 2.0 hat den ersten Schnupfen, armes Geschwisterkind.