Freitags-Füller

1. Stress ist jetzt hoffentlich erstmal vorbei. Ich bewege mich gerade am Rand meiner Kräfte auch wenn ich das mal wieder nicht einsehe.

2. Das Nicht-Impfen gesunder Kinder ist mir absolut unverständlich.

3. Jetzt könnte es langsam wärmer werden. Ich mag kein Baby ins ganz kalte Wetter kriegen.

4. Ich bin total unbegabt in Smalltalk. Das ist immer irgendwie nur blah blah.

5. Zuerst war das neue Auto mehr ne fixe Idee, seit heute Nachmittag steht er auf dem Hof.

6. Was gesund Ernährung in der Schwangerschaft angeht bin ich gerade ein schlechtes Beispiel.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine große Portion Schneegestöber (rote Inge), morgen habe ich einen Besuch auf einem Kinderkleidermarkt, Namensetiketten einbügeln und Wolle spenden geplant und Sonntag möchte ich Sonne und einen schönen Ausflug machen!

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Ein klein wenig verliebt

Gestern waren das Hühnchen und ich zum Einzelgespräch in der Krippe. Am Wochenende hatten die Leiterin und die Erzieher die Gruppenräume eingeräumt (bis spät am Abend, wir können ja vom Kinderzimmerfenster aus das Gebäude sehen) und so kamen wir in den Genuss alles als erstes zu bespielen, denn die Termine vor uns hatten die Eltern mit noch kleineren Kindern.

Das Hühnchen war begeistert, am meisten gefielen ihr die Ostheimer-Figuren, der kleine Herd und die Puppen. Ich hatte vermutet dass eher das Pikler-Material gefallen würde, aber so kann man sich irren.

Wir sprachen über die Eingewöhnung, das Essen, die Windeln und noch andere Kleinigkeiten (ja auch Globulis). Und über die hohe Selbstständigkeit des Hühnchens. Nebenbei hörte ich zwar immer wieder „mittommen!“, weil alleine spielen ja auch doof ist, am Ende der Stunde wurde dann aber auch gleich versucht ob die Erzieherinnen nicht vielleicht auch zum mitspielen zu bewegen waren.

Und am Ende wollte mein Kind nicht nach Hause. Und ich eigentlich auch nicht, denn ich bin ehrlich gesagt ein wenig verliebt in die Kita. Da steckt echt viel Herzblut dahinter, das merkt man.

Freitag sind wir nochmal eine Stunde da, alle Eltern und Kinder zum Kennenlernen. Und Montag geht’s dann los mit der Eingewöhnung nach dem Berliner Modell. Ich bin gespannt, glaube aber, dass die erste Trennung am Donnerstag überhaupt kein Problem sein wird.

Plötzlich Waldorfmuddi

Wir.haben.einen.Krippenplatz!!!!!!!1111111einself

Dieser Artikel liegt jetzt schon einige Wochen hier rum, jetzt endlich kann ich ihn, wo ich quasi nicht mehr dran geglaubt habe, doch veröffentlichen.

Was ich beim letzten Artikel über einen möglichen Krippenplatz noch nicht schrieb, ist was für ein Konzept die Krippe bzw. der Kindergarten hat. Der Titel verrät es schon, der Träger, ein heilpädagogisches Förderzentrum, arbeitet nach dem Konzept der Waldorf-Pädagogik.

Jeder der uns näher kennt, wird sich vielleicht wundern, sind wir doch sonst eher gar nicht in dieser Richtung unterwegs. Keine Homöopathie, Kind durchgeimpft, Möbel von Ikea, Kind darf Fernsehen …

Joah. Bevorzugtes Konzept ist es nicht, aber die Montessori-KiTas in der Stadt haben keine Plätze die zu unserem Berechtigungsschein passen. Das wäre meine erste Wahl gewesen. Aber das geht erst wenn ich wieder arbeite und dafür das Kind später wieder rausreißen werden wir auch nicht.

Das Förderzentrum gibt es schon länger, als ich hier wohne und das sind bis auf ein Jahr in Hamburg immerhin schon 32 Jahre. Die Kinder die dort leben begegnen einem ständig und manchmal verirrt sich auch mal eins in unseren Garten, dann begleiten wir es wieder nach Hause. Meist kommt uns dann schon ein Betreuer entgegen.

Was wir generell bei den Kindern und Betreuern beobachtet haben, ist auch das, was uns zur Entscheidung für diese Krippe gebracht hat. Das Personal wechselt nicht ständig und der Umgang ist immer sehr persönlich und liebevoll.

Was wir persönlich in der Krippe erleben werden, kann natürlich nochmal ganz anders sein, aber rein vom Bauch her fühlt es sich richtig an, auch wenn es vielleicht anfangs holprig läuft, weil die KiTa neu startet.

Ich freue mich gerade sooooo sehr. Besonders fürs Hühnchen. Denn der werde ich schon ohne Baby schwer gerecht.

Freitags-Füller

1. Ganz angesagt ist zurzeit reden. Das Kind redet von Aufwachen bis Einschlafen gefühlt ununterbrochen.

2. Der Haushalt und besonders die Wäsche wurde hier die letzte Woche mit gutem Gewissen vernachlässigt.

3. Hier könnte mal jemand seine Fähigkeit durchzuschlafen (4 mal dieses Jahr schon) öfter einsetzen.

4. So richtig Zeit für mich ist schwer zu finden.

5. Ganz in der Nähe haben wir jetzt also eine KiTa. Und dürfen nur zugucken.

6. Wenn der Papa nach Hause kommt, das lässt Frauenherzen höherschlagen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Couch, morgen habe ich nichts geplant und Sonntag möchte ich dass die Erkältung endlich weg ist!

Angemeldet

Gestern Abend war ich zur Geburtsanmeldung im Krankenhaus, das gleiche wie beim letzten Mal und doch war alles anders. Die Station ist in den Neubau umgezogen und so musste ich mich erstmal neu orientieren.

Als ich den richtigen Weg gefunden hatte, hieß es erstmal warten, die Anmeldung war gerade nicht besetzt. Dann gab es erstmal Papierkram zum ausfüllen, fand ich nervig, weil eigentlich müssten ja noch alle Daten vorhanden sein.

Danach wieder warten, bis ich dran war. Im Dienst war die Oberärztin, witzigerweise war sie es auch, die beim letzten Mal den Kaiserschnitt gemacht hat. Wirklich gut gefallen hat mir, dass zu keiner Sekunde mein Wunsch nach einem erneuten Versuch einer natürlichen Geburt in Frage gestellt wurde. Es wurde eher davon ausgegangen, dass das normal ist.

Nach den üblichen Fragen habe ich dann vermerken lassen, welche Hebamme ich auf keinen Fall haben will. Ich weiß nicht genau was sie dazu notiert hat. Vielleicht auch sowas wie hysterische Kuh, aber wir unterhielten uns danach noch sehr nett über die anderen Hebammen, mit denen ich ja durchweg positive Erfahrungen gemacht habe.

Bei der Gelegenheit hat sie dann auch nochmal in den Geburtsbericht geguckt und auch noch einmal gesagt, dass sie gute Chancen sieht, besonders weil der Muttermund sich bereits recht weit geöffnet hatte.

Jetzt muss ich noch eine Überweisung nachreichen und beim nächsten Geburtsvorbereitungskurs-Termin mal die Parkplätze suchen, die für die werdenden Eltern reserviert sind. Die sind nämlich auch umgezogen.