Vorsorge #2.2

Nur kurz, weil viel spannendes gibt es nicht zu erzählen. Heute stand Vorsorge beim Frauenarzt auf dem Programm und weil ich neugierig war, habe ich um einen Ultraschall gebeten.

So ganz offiziell wollte sie sich nicht festlegen, denn in 12 Jahren musste sie nur 2 mal ihre erste Meinung korrigieren, da will man sich ja nicht die Statistik versauen.

Wie auch immer, gesehen haben wir keine 2 Striche wie bei 1.0 sondern etwas verdächtig hochstehendes. Wenn das in 5 Wochen immer noch da ist, dürfen wir uns über männlichen Nachwuchs freuen.

Urlaub mit Oma

5 Tage hatten wir im Urlaub Besuch von meiner Schwiegermutter. Wir hatten es ihr angeboten, aber irgendwie war es dann aber auch ein Überraschungspaket.

Da wir mit meiner Mutter zusammen wohnen, kennen wir es eigentlich, dass immer noch jemand da ist und doch wurde es ganz anders.

Ich weiß gar nicht so genau was ich erwartet hatte, aber ich weiß jetzt was ich vermisst habe. Ich habe festgestellt, dass es mir schwer fällt wenn jemand ständig nur mitläuft, ich mag es, wenn jemand eine eigene Meinung und Wünsche hat, denn ja ich mache es gerne recht, aber das ganze ständig nur zu raten stresst mich.

Was ich schon auf Twitter bejammerte, war die große Menge Kommunikation von der Oma in Richtung des Hühnchens. Wir sind nicht wortkarg, aber wir kommunizieren eher kurz und klar. Und wir quatschen dem Kind das Essen nicht in den Mund. Weil es eh nicht funktioniert. Klar, all das weiß die Oma nicht, aber mir ging es sehr schnell gehörig auf den Senkel.

Was mir auch recht schnell fehlte, war auch mal eine Minute alleine zu sein. Was aber wahrscheinlich mit dem Reden zu tun hat. Der Mann und ich können auch mal nichts sagen und auch das Kind ist es gewohnt auch ohne Kommentare mal 5 Minuten alleine zu spielen. Zum Glück habe ich dann doch die eine oder andere halbe Stunde Ruhe rausorganisieren können.

Ganz schrecklich fand ich das Ins-Bett-Bring-Ding, weil die Oma dabei war. Ich hätte mich gerne mit dem Hühnchen zurückgezogen, aber ohne bequemen Sitzplatz ist es schwierig. Das Hühnchen kam so nicht richtig runter, ich fühlte mich beobachtet, war nicht entspannt, und es dauerte noch länger. Rausschmeißen fand ich auch nicht nett.

Als das Kind dann schlief jeden Abend entweder die gleichen Themen oder wir bekamen die Pointen der Fernsehwerbung erklärt. Die Momente wo man merkt, wie eine allein lebende Frau alt wird.

Die Hoffnung, dass wir mal 2 Stunden zum Essen weg können, zerschlug sich bei mir recht schnell, mit fast 70 ist so ein kleines Kamikaze-Wuselkind einfach zu viel. Auch der Mann sagte das einen Tag später von sich aus.

So waren die 5 Tage mit Oma gefühlt eher 5 Tage mit 2 Kindern, einem kleinem und einem großen.

Ob ich das nochmal machen würde? Wenn, dann nur anders, belebtere Gegend in der man auch ohne Auto wegkommt, getrenntere Räume. Vielleicht lief es auch einfach von Anfang an schief, weil mein Mann die falsche Ankunftszeit notiert hatte und wir die 5 Tage so gehetzt starteten.

Der Urlaub ist zwar noch nicht zu Ende, aber das hier mal niederzuschreiben, fand ich für mich wichtig, um die letzten Tage zu dritt so richtig zu genießen.

Urlaub aka Britax-Härtetest

Unser Britax B-Motion4 Buggy begleitet uns ja jetzt schon ein paar Kilometer, aber so ein Urlaub fördert ja gerne nochmal die kleinsten Schwächen ans Licht, oder man hat endlich mal Gehirnkapazität für sowas frei. Da Britax ja Blogger nicht uninteressant findet, blogge ich das ganze doch mal, denn ich denke eigentlich könnte man bei einem neuen Modell diese Kleinigkeiten verbessern.

Schon vorm Urlaub hat uns genervt, dass der Wind das Fenster im Sonnendach immer wieder zuweht, Aufrollen hilft ein wenig, aber ein Klettverschluss zu offenhalten wäre Super.

Alte Kapitänshäuser sind nicht buggygerecht und so tragen wir den Buggy gerade auch mal zu zweit eine Treppe runter. Derjenige der vorne anfässt, sollte nicht zu zarte Hände haben, denn die Kante unterm Rohr zwischen den Rädern vorne ist schon ziemlich scharfkantig. Das ist beim beladenen Buggy noch ein bißchen gemeiner.

Eine Kleinigkeit, die es fürs Kind noch bequemer machen würde, wäre ein Verbindungsband zwischen den Schulterpolstern, damit diese nicht immer runter rutschen, denn selbst bei unserem dünnen Huhn sind die Schultergurte viel länger als die Polster und vorm Bauch nutzen die Polster wenig.

Jetzt kommt noch ein kleiner Luxuswunsch, eine kleine ausklappbare Verlängerung am Dach würde mir oft das Auftrennen des Dachs ersparen, denn meist fehlen nur 5 cm Schatten und nicht 20.

Alles nur Piffelwünsche? Ja, denn ansonsten sind wir sehr glücklich mit unserem Buggy, läuft wie ne 1, klappt klein zusammen und ist immer noch nicht einen Hauch von wackelig.

Gerade im Urlaub abseits der geteerten Wege, freue ich mich über die Luftreifen, ich mag mir gar nicht vorstellen wie das mit billigen Plastikrädern gehen soll.

Wenn der Klick ein Eimer ist

Das Hühnchen läuft. Gestern hat es klick, äh, Eimer gemacht. An einer Hand läuft sie seit Wochen, mit dem Lauflernwagen noch länger. Ließ man die eine Hand aber los, war sie sofort wieder auf den Knien laufend unterwegs. Wir hatten schon länger den Verdacht, dass sie es eigentlich kann, aber sich nicht traut.

Gestern haben wir im vorderen Garten Eicheln gesammelt und auf dem Weg zum Mülleimer lief sie dann einfach los, hatte ja einen Eimer in der Hand zum dran festhalten. Und nicht nur 3,4 Schritte, nein, gleich mal so 40.

Seit heute wird jetzt auch ohne Eimer versucht zu laufen, jetzt bin ich gespannt, wann sie uns das erste Mal wegläuft.