Tagebuch-5-Bloggerei

Der Tag beginnt um 0:30, Kind verlangt Milch. Da wir die Milch nachts jetzt abgewöhnen wollen, bekommt sie nur eine kleine Portion und ich lege sie wach wieder in unser Bett. Überraschenderweise schläft sie recht schnell ein.
02:30 Pinkelpause für mich
5:00 Erneutes Milchverlangen, aber Hey, >4 Stunden Pause, das hatten wir gefühlt das letzte Mal im April. 50 ml Milch reichen nicht, ich gebe noch ein wenig hinterher, aber auch jetzt kommt sie wach wieder mit ins Bett.

7:30 Kind wach, anziehen, frühstücken
8:30 eine Milch fürs Kind, Kaffee für mich.
9:30 mehr Milch fürs Kind, dass dann in meinem Arm einschläft. Bei dem Wetter (echter Hamburger Sommer) draußen ist das auch das einzig richtige.

Da ich sie nicht wecken will, fällt Muttisport in der Kirche heute für uns aus. Ich lege Sie ins Bett und stelle die Waschmaschine an. Dann gehe ich noch kurz an die Nähmaschine bis sie ruft.

Meine Mutter kommt kurz vorbei, Einkäufe abladen und sich umziehen. Ich hole die Post rein, dabei ist eine Jeanshose fürs Hühnchen die zum Glück auch passt. Wir haben nämlich 74er Hochwasser-Jeans und eine Jeans-Lücke in Größe 80. In 86 ist die Kiste voll mit Hosen.

Wir gehen wieder zu uns nach oben und spielen eine Runde.

10:45 Hauptgewinn im Windellotto, wir bringen die Windel zu den anderen in der Waschmaschine die in der Zwischenzeit vorgespült waren.

11:00 wir fahren los zu DM, unser Markt hat Geburtstagswoche mit 10% Rabatt, das nutzen wir um den Milchpulver-Vorrat aufzufüllen.

Hinterher geht’s noch in den Lidl nebenan und wir treffen eine andere Mutter aus dem Ort.

Zuhause angekommen schiebe ich die TK-Pizza in den Ofen und wir essen, das Kind 1/8, ich den rest.

Zwischen 13:00 und 14:00 trinkt das Frollein mal mehr mal weniger Milch, bis sie dann gegen 14:00 einschläft. Zwischendrin gab es eine frische Windel.

Ich gehe wieder nähen und als ich gerade die Windeln aus der Maschine hole, ruft es aus dem Babyphone. Ich bekomme die Dame nochmal zum Schlafen und dann ist auch schon mein Mann zu Hause.

Ich rufe schnell beim F-Arzt an, ob sich heute vielleicht eine Terminlücke ergeben hat und tatsächlich, wenn sie sich nicht nochmal melden, kann ich um 17:30 kommen. Wir trinken zusammen einen Tee, reden darüber das Kinderzimmer umzustellen (Wandlampe in Reichweite ist einfach zu interessant) und ich fahre zum Optiker meine neue Brille abholen.

Als ich wieder zu Hause bin, ruft der F-Arzt an, wird doch erst kurz vor 6 was. Ich springe schnell unter die Dusche und Föne mit die Haare.

17:50 beim F-Arzt angekommen, gleich durchgewunken, einmal ausziehen, auf den Stuhl, einmal Husten, schwuppdiwupp, da ist sie raus die Spirale. Punkt 6 bin ich schon auf dem Heimweg.

18:15 wir essen Abendbrot und verpassen dann fast das Sandmännchen, schaffen es aber dann doch, heute sind ja auch wieder Jan und Henry dabei.

19:00 der Mann putzt mit dem Frollein die Zähne, ich mache schon mal eine Milch fertig.

19:15 Kind fertig gewickelt und umgezogen nur so gar nicht müde. Wir setzen uns ins Wohnzimmer und spielen noch etwas.

19:30 Kind kommt zu mir und ich schnappe es gleich, vielleicht eine Chance auf Schlaf.

20:00 kann sich nur noch um Minuten handeln.

20:10 Kind im Bett im Schlafsack und schläft.

21:40 wir sitzen vorm Fernseher, gucken Mare TV und essen Eis. Und ich schicke den Beitrag hier jetzt ab.

Ein Jahr mit dem Hühnchen

Etwas mehr als ein Jahr ist es nun schon her, dass das Hühnchen geschlüpft ist. Da ich ja sonst nicht so der Monatsbericht-Typ bin, hier eine kleine Zusammenfassug: – mit einem Jahr schläft man katastrophal und aktuell maximal 4 Stunden am Stück
– weil’s tagsüber so spannend ist, trinkt man immer noch nachts ganz viel Milch
– isst man am liebsten genau das was die Eltern haben und lässt sich auf gar keinen Fall füttern.
– der Kinderwagen ist im Keller gelandet, Madame fährt Buggy
– hat man 5 Zähne
– ist laufen nicht so interessant, man kann ja krabbeln.
– Bücher sind unverzichtbar
– Tiergeräusche sind gerade ein Riesenthema (Hund, Schaf, Löwe, Hahn)
– Schlafen kann man tagsüber 1-2 mal, abends dann meist gegen 8 bis 8 (mit 8 Unterbrechungen 😉 )
– dieses Draußen ist der Hit, wehe es geht wieder rein.
– Wasser zum Pitscheln ist ein noch größerer Hit.
– insgesamt haben wir ein sehr freundliches, agiles Kind, dass von seltenen anstrengenden Tagen mal abgesehen eine helle Freude ist. Auch wenn es überall ran und rauf muss und wir manchmal zu wenig Geduld für ihre Aktivitäten haben, aber wir arbeiten daran.

Und ja, 2.0 wird konkreter, Hibbelstart ca. im Juli.