Was wir so die Woche über treiben

*hust* So ruhig hier. Aber es läuft hier alles soweit, dass es kaum was zu erzählen gibt. (OK, die Taufe habe ich unterschlagen, aber die war so kurzfristig, da kam ich zu nichts, vielleicht reiche ich die noch nach)

Seit heute hat unser Wochenplan einen neuen Punkt, donnerstags bietet die Frau des Vikars unserer Kirchengemeinde von 10 bis 11 Bauch, Beine, Po an, Kinder sind dabei. Anstrengend war’s, aber ich will ja auch wieder in Form kommen und nicht auf ewig ein Hängebauchschwein bleiben.

Die Woche beginnt mit einem anderen Termin. Montags sind wir in einer Physiotherapie-Praxis zur Mutter-Kind-Gruppe. Dort gibt es eine Stunde lang bewegungsorientierte Lieder und Spiele. Quasi Pekip ohne Wärme und nicht so nackt. Das gefällt uns sehr gut, meine kleine ist ja eh ständig in Bewegung und hat bei den Liedern nochmal mehr Spaß und andere Kinder faszinieren natürlich auch.

Weiter geht die Woche mit Kanga, also Sport für mich. Leider schwankt die Intensität etwas und Choreografien und ich sind Dinge, die nicht zusammen gehören. Von daher weiß ich noch nicht, ob ich weitermache, wenn die 8 Kursstunden um sind.

Der letzte feste Termin ist das Babycafé, nur einmal im Monat freitags und mehr ein offener Treff der Mütter im Ort. Nettes Plaudern bei Kaffee und Tee und die neuesten Infos über Kita-Platz-Vergabe und andere Mutti-Themen.

Mehr Programm brauche ich nicht, irgendwann möchte die Wäsche ja auch mal gewaschen werden und einkaufen steht auch regelmäßig an.

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Tagebuch-5-Bloggerei

Der Tag beginnt mit Tankstopps um 1:30 und 5:30. Von da an bis irgendwie um und bei 7 probiere ich alle Tricks, dass das Kind noch etwas schläft. Der Mann nimmt sie schließlich mit, ich schlafe bis halb 9, dann Frühstück. Versuche zwischendrin das müde Kind zum einzuschlafen zu bewegen, erfolglos, nur Powernap am Finger.

Um 9:20 den kleinen Hunger der Madame mit einer Flasche bekämpft.

Nach dem Frühstück fahren wir auf Einkaufstour, Frollein macht wieder nur nen Powernap während ich einen Gutschein als Geschenk für meine Hebamme im Wollladen besorge.

Gegen 12 stillen wir, der Mann backt, DHL kommt, ich ziehe mir Sportklamotten an.

12:45 ich ziehe los zu einer Mini-Runde Nordic-Walking, danach umziehen, Hühnerschenkel aus dem Tiefkühler holen, den Ofen mit den Zupfkuchen-Muffins ausstellen.

13:30 Augenreibendes Kind ins Bett stecken

14:00 Kind wieder wach, versuche es zum weiterschlafen zu bewegen, geht aber nur mit meinem Finger im Mund also stehen wir auf.

Wir kochen uns einen Tee und essen die Muffins als Mittag.

14:50 wir machen schonmal ne Flasche Milch fertig.

Kurz nach 3 werden 90ml Milch inhaliert. Kurz darauf nötige ich den Mann Mit mir noch ne Runde mit dem Kinderwagen zu drehen um die restlichen Kleinigkeiten für die Hebamme zu besorgen. Das Kind schläft auf dem Rückweg ein und wir drehen noch eine Extrarunde.

17:00 Zu Hause angekommen startet der Mann eine Waschmaschine und als er das Kind übernimmt zeichne ich eine Portion Sabberlatze-Zuschnitte an.

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Diese stecke ich dann auf einem Handtuch fest.

18:30 Als ich fertig bin hat das Kind Hunger und wird gestillt. Nach dem Stillen gibt es einen Schlafanzug an, wir machen zusammen die Gardinen zu und ich lege die Kleine ins Beistellbett und mich daneben. Es wie noch ne Weile erzählt, geknurrt und auf meinem Finger gelutscht, Viertel nach 7 schläft sie und ich gehe zum Mann in die Küche der bereits angefangen hat das Essen zuzubereiten.

19:54 es meckert aus dem Babyphone, ich schlinge schnell den Rest auf meinem Teller runter und gehe hoch. 5 Minuten brauche ich um das Kind wieder ins Land der Träume zu befördern. Kaum bin ich unten beginnt das Spiel von vorn.

10 nach 8 Finger frei. Ich stehe auf, das Bett knarzt, Kind wieder wach.

Wieder unten, wieder möppert es. Ich gehe hoch, mache ein Windelinspektion und stelle dabei fest, dass es Hunger ist, der den Schlaf verhindert. Also stillen wir nochmal. Danach kann ich das Kind ins Bett legen und es wird sofort geschlafen.

Ich schneide noch schnell das Handtuch mit den festgesteckten Zuschnitten auseinander und staple die Teile.

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Morgen oder später kommen sie dann unter die Nähmaschine. Ich setze mich neben den Mann auf die Couch und wir lassen uns vom Fernsehen berieseln. Ich schreibe hier noch kurz zu Ende und das war’s dann mit unserem Tag.