Diverses

4 Monate ist das Hühnchen nun schon alt. Und so langsam kann man sagen, dass es rund läuft und wir immer besser erkennen warum das Kind meckert.

Und wie heißt es so schön, wenns am schönsten ist soll man aufhören. So ist dann wohl hier mit dem Stillen, was wochenlang ein rumgehampel war, ist nun ruhig und schön. Seit 1,5 Wochen wird hier aber nach und nach die Flasche eigeführt, ein wenig wehmütig bin ich, aber genauso freue ich mich auf die alten Klamotten und weniger Shirtwechsel pro Tag.

Seit 4 Wochen gehen wir zum Kanga, endlich wieder schwitzen beim Sport. Die kleine pennt auch vorbildlich immer weg, wenn der Zeil mit dem Kind im Tuch/in der Trage beginnt.

Etwas Sorgen macht mir meine rectus diastase (der Spalt zwischen den Bauchmuskeln) denn die wird wieder breiter. Wenn das nach dem Abstillen nicht besser wird, muss ich mich wohl mal um ein Rezept für Physiotherapie bemühen.

Da das Kind gerne spuckt (und wenn es nicht spuckt, dann sabbert es), habe ich angefangen Sabbertücher zu nähen. 13 Stück Unzählige sind es inzwischen, Tendenz steigend. Hier mal fast alle bisher entstandenen.

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Einige wurden bereits verschenkt, hier im Bekanntenkreis kommen gerade einige Babys, da ist ne selbst gemachte Kleinigkeit ja ein schönes Geschenk und die sind nicht so aufwändig wie gestrickte Socken.

Letzte Woche waren wir an der Ostsee, in einem Ferienhaus mit Sauna. Schön war’s, nur viel zu kurz. Ich habe gar nicht so viel zu viel eingepackt wie gedacht. Trotzdem brauchten wir eine Dachbox. Die hatten wir uns für ne Woche geliehen, um mal zu testen ob es die richtige Größe ist und ob wir uns ne eigene kaufen. Werden wir jetzt aber nicht, wir haben gar keinen Platz die zu lagern, wenn sie nicht auf dem Auto ist.

Hier noch ein wichtiger Tipp für die Besitzer eines C3 Picassos, man braucht keine Reling (~450€) für nen Dachträger, es gibt auch Querträger die man mit etwas Geschick selber anbauen kann. Ersatzteil-Nummer ist 9416H4.

Ansonsten nichts spannendes zu berichten, übermorgen dann wieder die Tagebuch-5-Bloggerei.

Tagebuch-5-Bloggerei

Uff, erst um halb eins gemerkt, dass ja der fünfte ist. Mal sehen was ich noch weiß.

Die Nacht war voller Tankstopps, 1,3,5 und halb 8 glaube ich. Um 3 wurde die Hütte zusammengebrüllt, weil man neben Hunger auch ne sehr nasse Windel hatte. Egal was zuerst behoben wird, gebrüllt wird immer. Mein armer Mann.

Gegen 8 wurde das Frollein dann angezogen, ich habe mir die Beine rasiert und mich angezogen.

Weil heute der Gärtner meiner Mutter da ist, hatte die für ihn und mich Brötchen geholt. Also schnell geschmiert und dann gemütlich auf der Couch essen. Nur hatte das Frollein was dagegen, um kurz vor 9 schon wieder ganz viel Hunger. Entweder Sie frisst mir die Haare vom Kopf oder isst ganz schlecht, dazwischen gibt es irgendwie nichts.

Nach dem Stillen das ins Milchkoma gefallene Kind angezogen und alles bereit zur Abfahrt zur Babymassage gemacht. Doof nur, dass mein Autoschlüssel nicht zu finden war. Und der Ersatzschlüssel auch anfangs nicht. Leichte Panik. Aber dann sind wir doch los.

Mal wieder nur einen Parkplatz weit weg bekommen, aber das kenne ich nun schon zur Genüge. Zwei mal noch, dann müssen wir da nicht mehr hin.

Im Kursraum angekommen als erstes die lange Hose ausgezogen, deshalb musste morgens auch noch der Rasierer ran. Erst danach das Kind ausgepellt.

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Um viertel vor 11 waren wir fertig und dann wieder zurück zum Parkplatz. Dort noch schnell den Termin für die 2. Impfung beim Kinderarzt verschoben, der kollidierte mit dem Kanga-Kurs.

Zu Hause angekommen schlummert das Kind selig. Wacht nur kurz auf zum ausgedehnten Nachtanken und schläft nun schon eine Dreiviertel Stunde.

Ich habe derweil Stillhütchen und Flaschen gewaschen und den Sterilisator angeworfen. Wir versuchen in Vorbereitung auf das Abstillen schonmal eine Flasche Pre am Tag zu geben um sicherzugehen, dass es auch funktioniert. Auf mickrige 20 ml haben wir es gestern gebracht, mal sehen wie viel es heute wird.

Jetzt warte ich, dass das Kind aufwacht, damit ich zu DM fahren und mir auf dem Rückweg Mittagessen besorgen kann.

Kind wach, DM, kein Mittag, nur ein Kaffeegetränk gejagt. Zu Hause dann erstmal weiter den Autoschlüssel gesucht, Schlüssel ohne Fernbedienung ist ja soooo doof. In der Fleecejacke hinterm Sofa werde ich dann fündig, juchu!

Ich schmiere mir dann die restlichen Brötchen zum Mittag und als ich gerade reinbeißen will klingelt das Telefon, erst meine Frauenärztin, die mich wieder mit meiner Schilddrüse an den Hausarzt verweist (na toll, da wieder anrufen, Rezept besorgen) und dann die Krankengymnastik-Praxis in der ich mich zum Pekip oder so ähnlich angemeldet habe. In 1,5 Wochen geht’s los, immer montags 10:30-11:30, ab 10 können wir rein. Super, Montag war eh mein Wunschtag.

Das Kind wird gegen halb 3 langsam müde und gnatschig, ich lege es ins Beistellbett und schaffe es auch irgendwann meinen kleinen Finger wieder aus dem Kind zu lösen.

Während ich versuche rauszufinden, ob wir noch eine hypoallergene Pre-Milch nehmen müssen (schmeckt wohl eher bäh), kräht es kurz nach 3 aus dem Babyphone, das Hühnchen hat Hunger.

Während des Stillen höre ich schon meinen Hauptgewinn im Windellotto. Zum Glück ist das Kind wie seine Eltern und hebt sich sowas für zu Hause auf, Unterwegs im Autositz gäben diese Mengen ein Unglück.

Direkt nach dem Wickeln starten wir eine Kinderwagentour zur Post und zum Hausarzt. Sind wir heute mal Streber und gehen die Aufgabe gleich an.

Um halb 5 sind wir wieder zu Hause und das Kind hat schon wieder Hunger. Unglaublich, Tankstopp Nummer 8 für heute. Bei diesen Tagebuch-Beiträgen glaubt mir ja keiner, dass das Kind schlecht trinkt.

Ich verfrachte das Kind auf die Regenwald-Erlebnisdecke, hole mir ein Getränk aus dem Kellerkühlschrank und räume den Sterilisator aus.

Als Madame gegen 5 Zeichen von Müdigkeit zeigt, versuche ich noch ne Runde Schlaf rauszukitzeln. Während mein kleiner Finger im Kind steckt, lese ich die Twiter-Timeline und schreibe an diesem Beitrag weiter.

Nebenbei überlege ich was heute noch ansteht, die Babywäsche ist seit gestern Abend fertig im Trockner, da nicht großartig gespuckt wurde, brauchte ich auch keinen Body aus der Maschine. Meine Fingernägel muss ich dringend kürzen und eine E-Mail an einen Bekannten schreiben.

Viertel nach 5 habe ich meinen Finger wieder und ich gucke ob der Mann noch bei ICQ online ist. Nein, na dann hoffe ich mal auf baldige Ankunft und hole schonmal die Wäsche aus dem Trockner, Babyphone am Gürtel.

10 vor 6, ich bin gerade mit dem Verräumen der Wäsche fertig, hört man feuchte Sauggeräusche aus dem Babyphone, noch nicht ganz wach aber hungrig wird nachgefüllt. Leider wird kräftig was wieder ausgespuckt, Jeans und T-Shirt von mir ein Fall für die Wäsche. Glücklicherweise steht da der Mann in der Tür und ich kann schnell duschen gehen.

Nach dem Duschen wird die Madame langsam bettfertig gemacht. Da sie gut gelaunt ist, lasse ich den Mann probieren sie zum Schlafen zu bringen. Leider endet das mit einem gar nicht mehr gut gelauntem Kind. Ich bekomme es dann gegen halb 8 endlich zum Schlafen.

Wir kochen uns eine Pizza mit dem Telefon, da keiner von uns dran gedacht hat Abendessen abzusprechen. Hier Ende ich mal, denkt Euch hier noch mindestens 2 Tankstopps und dass die Erwachsenen gegen 10 ins Bett folgen.