Ein erkälteter Uhu

Wäre ja auch zu schön gewesen, dass ich völlig von Erkältungen oder sowas in der Schwangerschaft verschont geblieben wäre. Montag kam der Husten, blieb Dienstag, holte sich Mittwoch den Schnupfen als Gesellschaft und seit gestern spielen auch die Nebenhöhlen mit.

Bereits am Dienstag war ich bei unserer Hausärztin die mir erstmal nen gelben Schein bis Ende nächster Woche ausstellte. Mit dazu gab es die Anweisung bei erhöhter Temperatur mit Paracetamol gegenzusteuern und die Erlaubnis bei Bedarf Nasenspray einzusetzen. Ansonsten ausruhen, viel Trinken und wenn es nicht besser wird wiederkommen.

Bis gestern Abend nahm ich das ganze gelassen, aber so langsam nervt es. Besonders Husten, Niesen, viel Trinken und die Schwangeren-Blase sind eine doofe Kombination. Auch auf Hustenanfälle mitten in der Nacht könnte ich gut verzichten. Paracetamol hat bei mir auch quasi keine schmerzlindernde Wirkung, das ist echt doof wenn einem gefühlt gleich die Nebenhöhlen aus dem Kopf fliegen.

Immerhin keine Grippe, man muss es ja positiv sehen.

Seit heute bin ich dann auch ein Uhu, noch 99 Tage bis zum errechneten Termin. Freaky.

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Allerlei

Gestern kündigte es sich schon an, so ganz wird diese Erkältungsgeschichte nicht an mir vorbeigehen. Heute Nacht wurde es dann konkreter, rauher Hals und schmerzhafter Husten. Der Mann auch angeschlagen und unruhig schlafend, bin ich gegen kurz vor 2 ins Kinderzimmer geflüchtet. Das Frollein bekam meine Unruhe natürlich auch mit und turnte in der Nacht munter im Bauch rum.

Heute morgen dann die Entscheidung, nicht ins Büro, erstmal gucken wie sich das entwickelt. Wenn es schlechter wird, nutze ich die Nachmittagssprechstunde bei unserer Hausärztin. Ein Beginn mit Husten ist bei mir eher ungewöhnlich, aber gut. Jetzt hüte ich die Couch und schlürfe Fencheltee.

Das gute an der Sache, ich war zu Hause als der GLS-Mann kam. Jetzt ist das Beistellbett auch komplett.

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Was immer noch nicht komplett ist, ist der Kinderwagen. Um da mal ein bißchen Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich beim Dänischen Kinderladen angerufen, auch wenn ich da den Wagen nicht gekauft habe.

Die Chefin war super nett und hat mir erklärt, was passieren muss, damit der Sonnenschutz auf den Sportwagenaufsatz passt. Hätte ich den Wagen ich bloß gleich da gekauft, auch wenn es etwas teurer gewesen wäre. So habe ich nur das Zubehör (Regenschutz, Mückenschutz, Sicherheitsgurt) und die Kuschelschnecke dort gekauft.

Freitags-Füller

1. Es schneit hier gerade nicht, mir reicht es eigentlich auch mit Schnee für dieses Jahr.

2. Der Termin den der Mann, den der Mann gestern Abend hatte, war verglichen mit „unser Star für Malmö“ sicher die bessere Alternative.

3. Ein Grund, warum ich die Arbeit nicht vermissen werde, sind auch die 60-90 Minuten Fahrzeit jeden Tag.

4. Das Gezappel im Bauch ist auf der Arbeit immer eine willkommene Ablenkung.

5. Der Papst ist mir echt schnuppe.

6. Ein Leben ohne Kaffee kann ich mir nicht vorstellen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein vernünftiges Essen, morgen habe ich den Zusammenbau des Babybetts geplant und Sonntag möchte ich Zeit finden um weiter im Hypnobirthing Buch zu lesen!

Die Sache mit Hamburg

Ich bin in Hamburg geboren. Der Mann auch. Und auch wenn wir auf Grund von geerbten Immobilien im Hamburger Speckgürtel wohnen, so ist für uns eigentlich klar, dass wir „Hamburg“ antworten, wenn uns jemand fragt, woher wir kommen.

Wir arbeiten in Hamburg, unser Boot liegt in Hamburg, kirchlich geheiratet wurde in Hamburg, unsere erste gemeinsame Wohnung war in Hamburg, den ersten Kuss gab es in Hamburg. Dass unsere Autos kein Hamburger Kennzeichen tragen, das schmerzt schon ein wenig.

Trotzdem sind wir, wenn man es genau nimmt, keine echten Hamburger. Der Hamburger kennt da feine Unterschiede, da müssen schon Eltern und Großeltern ebenfalls in Hamburg geboren sein, um ein waschechter Hamburger zu sein. Das bekommen wir für den Nachwuchs aber nicht hin, da reicht es nur zu einem waschechten Norddeutschen, unsere Eltern sind in Niedersachsen, bzw. Schleswig-Holstein geboren.

Aber dass der Nachwuchs doch bitte in Hamburg zur Welt kommen soll, war trotzdem schon fast selbstverständlich, man will sich ja die Chance auf waschechte Hamburger Enkel sichern 😉

Wal-Yoga die erste

Gestern um 19:00 ging er los, der Kurs im geburtsvorbereitenden Yoga. Ich war mal nicht die überpünktliche erste, konnte aber noch gemütlich die Anmeldung ausfüllen.

Nach dem Papierkram die obligatorische Vorstellungsrunde, da waren wir 10 Teilnehmer. Alle zwischen 29 und 40 Jahre alt, die meistens mit Nr. 1 schwanger, einige mit Nr. 2, einmal ist es schon Kind Nr. 3. alle aus einem ca. 5 km Umkreis rund ums Krankenhaus.

Ich gehöre zu den 3 jüngsten, finde ich schon ein wenig skurril. Bin gespannt ob das im normalen Geburtsvorbereitungskurs auch so sein wird. Die ET sind auf ca. 2 Monate verteilt, Ende März bis Anfang Juni (ich).

Nach ein wenig Theorie ging es dann los, ein wenig Aufwärmen, Begrüßung singen, dann eine Übungsabfolge, Manta singen, Toilettenpause, Entspannung, fertig. So zumindest erinnere ich es heute.

Singen ist eigentlich so gar nicht meins, aber ok, man macht sich ja nicht allein zum Horst. Anstrengend war es für mich nicht besonders, eher angenehm. Heute merke ich aber die kleinen Muskeln hier und da. Was sehr auffällig war, ist meine Atmung, ich atme weniger häufig als der Rest der Menschheit scheint mir. Würde ich noch tiefer atmen, wäre ich noch viel langsamer. Etwas verwirrend manchmal, und angesagtes atmen macht mich etwas hektisch.

Die Hebamme die den Kurs leitet ist nett, aber meine ist eher mein Fall. Aber das ist ja auch gut so.

2. Hebammentermin

Diese Woche war wieder mal Zeit für ne Vorsorgeuntersuchung und nachdem ich alle Arztnotwendigkeiten weggeräumt habe (Glukosetoleranztest erst in 4 Wochen, Blutentnahme wegen Antikörpersuchtest ohne Termin beim Arzt, da eh mal wieder Schilddrüsenwerte fällig sind), konnte der mit der Hebamme stattfinden.

Dank Urlaub kam sie um 10, da konnte ich noch gemütlich Duschen und mir einen Kaffee machen. Neben dem Pflichtprogramm haben wir ein wenig übers Stricken geredet, ein paar Fragen geklärt und schonmal grob ausgemacht dass wir uns Anfang April wiedersehen. Und dass ich einen Tummy Tub von Ihr leihen kann.

Frollein liegt ihrer Vermutung nach bereits mit’m Döds (norddeutsch für Kopf) nach unten, Rücken nach links. Was sich mit den Tritten rechts deckt. Aber noch ist ja genug Platz sich nochmal ganz anders zu positionieren.

Ansonsten war der Tag voll mit Besorgungen und Erledigungen, schön wenn die ToDo-Liste rasant kürzer wird.

Freitags-Füller

1. Ich verstehe nicht, dass ich hier in der Firma erst ne Runde rumzicken muss, damit man von irrwitzigen Zeitplänen abrückt, aber normal geäußerte Anmerkungen ignoriert werden.

2. Diese lustigen Schluckauf-Zuckungen in meinem Bauch sind neu.

3. Das Problem kalte Füße ist bei mir Dauerzustand.

4. Die Gewichtszunahme von 3 Kilo in den letzten 12 Wochen und von insgesamt 1,5 Kilo laut der Waage zu Hause finde ich o.k..

5. Die Debatte um Brüderle/Sexismus beobachte ich, aber ich möchte sie nur in sofern kommentieren, als dass ich denke, die Aufmerksamkeit die das Thema bekommt ist positiv und hoffe, dass Leute mal ihr Verhalten reflektieren. Jeden Einzelfall sollte man nicht zerpflücken, da gibt es so viel Standpunkte wie Menschen.

6. Ich bin noch zu jung und nicht verbohrt.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf selbstgemachte Pizza , morgen habe ich nichts geplant und Sonntag möchte ich Sonnenschein!