Dünnhäutiger Wochenstart

Nach einem Wochenende mit 2 Open-Air-Konzerten (beide eher feucht, Samstag mehr als Sonntag) begann meine Woche mit etwas Schlafrückstand. In der Firma drehte ich mehr oder weniger Däumchen, denn so wirklich interessieren für das was ich so tue, tut sich hier keiner.

Das ganze ist für mich eher wenig motivierend, denn eigentlich mag ich meinen Job, ich mag Software entwickeln, aber nicht, wenn sich dann keiner dafür interessiert. Mittags rief dann Cheffe an, nicht um zu fragen was ich so tue, nein, er wolle eine E-Mail löschen, ob ich das worum es ging denn erledigt hätte. Ja, natürlich, er war auch darüber informiert worden, mehrfach. Aber schön, dass es nur interessiert, weil ihn sein vermülltes Postfach stört.

Dann eine aufgeregte Benutzerin, die sich nicht erklären konnte wie ein Wert ins Programm kommt. Am Ende dann die Lösung, der Cheffe hat was eingerichtet, aber es mal wieder nicht geschafft, es den anderen Mal mitzuteilen. Geiler Wochenbeginn, oder?

Nach der Arbeit ging es direkt Richtung Tanzschule, kurz was essen, Tanzschuhe an und los. Nur dass mir an dem Abend klar wurde, wieviel Lücken unser Überholvorgang so bedeutet und ich gerade so gar nichts tun kann um diese Lücken zu schließen.

Alles zusammen war für diesen Tag dann zuviel. Ich habe eh nah am Wasser gebaut und auf dem Weg nach Hause gingen sie dann auf die Schotten.

Auch am Tag danach war ich noch sehr dünnhäutig. Perfekte Stimmung um dann festzustellen, dass man mich, beim Überarbeiten der Berechtigungen, in der Firma einfach vergessen hatte. Schönen Dank auch. Nachmittags dann der Anruf vom Cheffe, was ich da gerade machen würde, sie kämen nicht ins Programm, es zeigt immer nen Fehler. Ja, immer die Schuld zu mir. Am Ende waren sie es selber, hatten das Systemdatum 2 Tage nach vorne versetzt.

Abends dann zum Sport, da fehlte es mir gerade noch, dass der Trainer etwas korrigieren wollte, was dann am Ende gar nicht falsch war, weil er nicht ganz richtig geguckt hatte. Scheinen es ja alle auf mich abgesehen zu haben diese Woche.

Und ab da wurde sie ein wenig besser die Woche, das Abendessen war gut (Garnelen mit einen großen Portion karibischem Pfannengemüse), die Dusche war heiß und ich war wir waren früh im Bett.

Und jetzt noch 16 Tage und den Rest von heute arbeiten, dann ist endlich Urlaub.

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30

Oder auch 29,5 Tage. Hat sich auch alles schon so seit 4 Tagen angekündigt.

Traurig? Ja, ne, nicht wegen der Sache an sich, mehr, dass sich damit auch die Aussicht auf eine Auszeit im Job wieder weiter entfernt.

Bleibt wohl nur, sich mal wieder in anderen Bereichen als dem Job Aufmerksamkeit und Bestätigung zu suchen. Da wartet eh noch das Mac-Programmierungs-Buch im Regal auf mich.

Überholspur

Wegen der Krankheit der Tanzschulen-Azubine werden gerade ein paar Kurse gestrafft. Das heißt, unseren schlecht besuchten Dienstags-Kurs, der mal aus Montags- und Dienstags-Kurs entstand, gibt’s nicht mehr.

Auf gleicher Kursstufe liefe noch ein Sonntags-Kurs, der uns zeitlich aber eher weniger passt. Andere offerierte Alternative, wir springen eine Kursstufe und landen im Montags-Kurs. Seit gestern also Medium (Bronze) statt Basic 2.

Ich mag ja Herausforderungen und das ist jetzt definitiv eine, 1-2 Drehungen pro Tanz die mal eben nachgelernt werden wollen. Erinnerungen an die ersten Tanzstunden werden wach, denn der Mann guckt wieder wie ein paralysiertes Frettchen.

Striche, Eier und Herzen

Nach einem sehr entspannten Wochenende und deutlich besserem Wetter sieht die Welt ja gleich viel besser aus.

Mein Wunsch nach kürzeren Zyklen ist wahrscheinlich in Erfüllung gegangen, 28-30 Tage sage ich mal so voraus. Einen Link zum Mithibbeln gibt es auch wieder.

Worüber ich im Moment sehr schmunzle, sind die ganzen lustigen Begriffe, die einem so rund um einen Kinderwunsch begegnen. Besonders das „Herzeln“, die schönste Nebensache der Welt für die es tausend Begriffe gibt, wird überall nur Herzeln genannt. Entsprechende Tätigkeiten werden mit Herzen im Kalender eingetragen.

Ganz Streber waren wir natürlich auch nicht untätig, ob’s erfolgreich war, wird sich dann wohl allerfrühestens in etwas mehr als einer Woche zeigen. Das Timing war zumindest um Längen besser.

Problemverhältnisse

Klar, meine Gedanken drehen sich gerade ums schwanger werden. Alles was da nicht so läuft, wie ich es will ist Jammern auf ganz hohem Niveau.

Und dann kommt man in die Tanzschule und hört, dass die Azubine bereits zum zweiten Mal in ihrem Leben schwer unterleibskrank (um das mal so zu formulieren, Details kennen wir auch nicht) ist. Mit sehr, sehr viel Glück bleibt Ihr die Möglichkeit Kinder zum bekommen. Auf jeden Fall aber eine große OP und lange nicht Tanzen. Wenige Monate vor der Abschlussprüfung.

Da wird mir ganz anders und das sind Momente, wo die eigenen Probleme zu Nano-Problemchen werden. Meine Gedanken sind gerade sehr bei Ihr, auch wenn wir uns erst ein halbes Jahr kennen.