Vom Vermissen

Vielleicht sollte ich noch nen Banner oben einfügen, Achtung: Emo-Woche!

Uh, wo fange ich jetzt an zu erzählen. Generell ist mein Freundeskreis eher männlich, bis auf wenige Ausnahmen. Gute Freundinnen habe ich auch, aber 150 bis 800 km entfernt. Eigentlich habe ich damit auch gar kein Problem, eher im Gegenteil, erspart einem das ein oder andere Gezicke, denn ich sage meist recht unverblümt, wenn mir etwas nicht gefällt oder ich etwas möchte.

Nur in den letzten Sommern ist mir bewusst geworden, dass ich jemanden vermisse. Die Menschen die wir in der Freizeit treffen, sind noch sehr davon geprägt, dass sich die Frauen zusammenhocken und die Männer ebenso. Und da beginnt meine Sehnsucht, denn diese Frauengrüppchen sind sehr oft so gar nicht meins. Und die Männergrüppchen sind von meiner Anwesenheit oftmals eher irritiert bis eingeschüchtert.

Vor einigen Jahren hatte einer unserer engsten Freunde über mehrere Jahre eine Freundin mit der wir viel zusammen unternommen haben. Unkonventionell, lustig und mitten im Leben. Leider warf sie eine Psychose aus der Bahn und im Endeffekt auch aus der Beziehung und aus unserem Freundeskreis.

Diese Lücke klafft noch immer und Aussicht auf jemanden der diese Lücke füllt, gibt es auch nicht, der Freund hat nach dieser Geschichte mit Beziehungen quasi abgeschlossen.

Naja, vielleicht schafft es ja noch ein anderer alleinstehender Prinz aus dem Freundeskreis sich eine Freundin anzulachen. Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben, denn eigentlich sind das alles total tolle Kerle.

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Spinnertes Ich (1)

Weil es gerade sehr akut ist, muss ich es hier mal rauslassen, meine 1. nicht ganz normale Eigenart.

Ich war sauer, auf meine Mutter, aus Gründen. Sehr sogar. Und nein, ich prügel dann nicht auf irgendwelche Sachen ein. Ich schreie auch nichts oder niemanden an, nein, ich fange an Ordnung zu machen. Ansonsten bin ich dem Aufräumen so gar nicht zugeneigt, aber wenn ich sauer bin, dann muss es sein.

Wir haben jetzt also ein aufgeräumtes Wohn- und Badezimmer. Und ich hoffe meine Mutter wird nie Kenntnis von dieser Eigenart erlangen, sonst wir sie das noch gegen mich verwenden.

34

Ok, diesmal also 34 Tage. Was dann doch heißt, es war schlechtes Timing. Hoffen wir mal, dass diese Tendenz anhält, weniger als 34 wäre auch total toll.

Und heute morgen schon eine große Portion Verständnislosigkeit geerntet, wie ich denn bei Kinderwunsch einen feuchtfröhlichen Cocktailabend haben konnte. Ich geh mich dann mal schämen. Vielleicht in den Keller, da ist es auch schön kühl.

Lang, aber immerhin langweilig

Allen Anzeichen nach bleibt es wohl bei 35 Tagen Zykluslänge. Doof, weil gefühlt viel zu lang, aber immerhin etwas mit dem frau planen kann.

Auch ansonsten scheint alles herrlich normal zu sein. Letzte gesundheitliche Zweifel wurden auch noch ausgeräumt, jetzt müssen wir nur mal am Timing arbeiten (die theoretisch günstige Zeit wegen eben dieser Zweifel knapp verpasst, mache mir also keine großen Hoffnungen diesen Monat).

Was sich so ohne die Hormonbonbons geändert hat ist übrigens nicht nur negativ (schmerzhafte, stärkere Mens), denn ich bin derzeit spitz wie Lumpi.

Was nicht so gut ist, wenn man nicht so jung heiratet

Und jetzt die Schattenseite wenn man erst mit Anfang 30/40 heiratet.

Es geht einem schlicht und einfach die Verwandtschaft aus. Keine Großeltern bei unserer Hochzeit und keine Väter. Das hat mich schon ein wenig traurig gemacht, aber zumindest haben mein Vater und mein Opa meinen Mann noch kennengelernt. Mein Schwiegervater hat sogar noch gewusst, dass wir heiraten werden. Genau 6 Monate vor der Hochzeit haben wir ihn zu Grabe getragen.

Ein wenig war er dann sogar dabei, denn das Hoch, das uns bei unserer Hochzeit so traumhaftes Wetter beschert hat, trug seinen Namen.