Was ich nicht wieder so machen würde

Das wird jetzt ein kurzer Post.

Was sich als nicht so klug erwiesen hat, ist den Polterabend alleine zu wuppen. Die ein oder andere helfende Hand hätte sicherlich dazu beigetragen dass es für mich nicht so stressig geworden wäre. Nur wen ich hätte bitten sollen, ist mir auch hinterher noch nicht eingefallen.

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Was ich immer wieder genau so machen würde

Einige Dinge auf der Feier haben sich als richtig gute Idee herausgestellt. Die will ich natürlich niemandem vorenthalten.

  • Lange Zeit habe ich mit einem Punkt gehardert, weil so mal eben 400€ extra auszugeben macht man ja auch nicht. Schlussendlich haben wir uns dazu durchgerungen. Wir haben 7 Digitalkameras für die Kinder zwischen 5 und 15 gekauft. Wir haben sie damit zu unseren rasenden Reportern gemacht und viele interessante Einblicke bekommen. Unterm Tisch, auf der Kegelbahn, alle Polsterstoffe der Lokalität.

    Die Kameras durften die Kinder behalten, nur die Speicherkarten haben wir für ein paar Tage zurückgefordert. Dadurch haben wir uns jede andere Kinderbeschäftigung (außer den 12 Portionen Eis die die Kinder vertilgt haben) gespart. Besonders von den Eltern haben wir die Rückmeldung bekommen, dass das eine Super Idee war und sich kein Kind gelangweilt hat.

  • Was uns viel Suchzeit gespart hat, ist die Lokalität nach Dienstleistern für Blumen und und Torte zu fragen. Wer keine exotischen Wünsche hat, fährt damit auch sehr preisgünstig.
  • Meinen Kleidkauf kann ich auch nur als kurz und schmerzlos beschreiben. Klamottenkauf ist für mich ein Graus und wo es geht, kaufe ich gerne etwas passendes ein zweites oder drittes Mal. Das geht beim Hochzeitskleid schlecht, aber ein kleines feines Fachgeschäft war genau das richtige für mich. Keine Massenumkleiden, nette Verkäuferinnen Beraterinnen die ihren Job verstehen.
  • Damit die ganze Feierei für uns nicht in Stress ausartet hatten wir bereits ab dem Tag des Polterabends Urlaub. Dadurch, dass der 10 Tage vor der kirchlichen Trauung war, verteilte sich alles ein wenig und wir hatten auch Zeit die Vorbereitung ein wenig zu genießen.
  • Eine Photographin zu haben, die einem sympathisch ist, und ähnlich verrückt wie wir, hat für eine unglaublich entspannte Photosession gesorgt. Ich hoffe die Bilder werden das auch widerspiegeln. Nachdem ich die Photos gesehen habe, sage ich, für so wunderschöne Photos würde ich glatt nochmal heiraten.
  • tbc …

    Wozu man vor der Hochzeit nicht mehr kommt

    Nun ist die Hochzeit schon wieder mehr als eine Woche her und wie man sieht, ist Blogschreiben so ziemlich das letzte zu dem man kommt.

    Ebensowenig kommt man dazu sich darüber zu informieren, wie denn das Wetter am Ziel der Hochzeitsreise ist. Dass die eingepackten Klamotten dann nicht passen, versteht sich von selber.

    Was auch überhaupt nicht geklappt hat, ist genügend Trocknungszeit für den Fußnagellack zu finden. Nicht ganz ausgehärtet wurde der schön von geschlossenen Schuhen wieder versaut. Als ich dann mit dem Nagellackentferner dabei war, hatte ich natürlich die lackierten Fingernägel gleich in Mitleidenschaft gezogen.

    Was auch nicht mehr unterzubringen war ist Sport. Da geht es heute dann endlich mal weiter. Oh wie wird der Muskelkater schön.